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You are at:Home»Finanzen»Bericht: Bahn lehnt Angebot der Lokführer ab
Finanzen

Bericht: Bahn lehnt Angebot der Lokführer ab

wochentlich.deBy wochentlich.de24 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Bericht: Bahn lehnt Angebot der Lokführer ab
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Die GDL hat der Deutschen Bahn wohl einen Einigungsvorschlag unterbreitet, um den Streik der Lokführer abzuwenden. Die Bahn hat ihn wohl zurückgewiesen.

Die Lokführergewerkschaft GDL hat der Deutschen Bahn offenbar einen Kompromiss vorgeschlagen. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Demnach müsste über das Angebot, das etwa eine stufenweise Arbeitszeitverkürzung umfasst, weiterhin verhandelt werden. Laut dem BR hat die Bahn den Eingang des Angebots zwar bestätigt, es jedoch als untauglich zurückgewiesen.

Neben einer Lohnerhöhung will die GDL im Streit mit der Bahn vor allem eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter erreichen. Laut dem Bayerischen Rundfunk schlage sie nun jedoch vor, die Verkürzung nicht sofort, sondern schrittweise umzusetzen. In einem stufenweisen Übergang zwischen den Jahren 2025 und 2028 solle zur 35-Stunden-Woche übergegangen werden.

Lokführer sollten zudem auch weiterhin 40 Stunden in der Woche auf freiwilliger Basis arbeiten können, wenn sie ein entsprechendes Entgelt bekämen. Der Inflationsausgleich soll auf Vorschlag der GDL außerdem 3.000 Euro betragen. Das Gebot der Deutschen Bahn liegt derzeit bei 2.850 Euro.

Video | Auch Olaf Scholz äußert sich zum Bahnstreik:

Quelle: Reuters

GDL-Vorschlag orientiert sich an Tarifabschlüssen mit Privatbahnen

Insgesamt ähnelt der Vorschlag der GDL den Einigungen mit kleineren Privatbahnen. Anfang Januar hatte die Gewerkschaft etwa einen Tarifabschluss mit dem Bahnunternehmen Go-Ahead erzielt, das in Baden-Württemberg und Bayern im Nahverkehr aktiv ist. Dieses enthielt der GDL zufolge unter anderem eine „spürbare Entgelterhöhung“ sowie eine schrittweise Reduktion der Wochenarbeitszeit für Schichtdienstarbeitende zwischen den Jahren 2025 und 2028 von 38 auf 35 Stunden pro Woche ohne Lohnkürzung.

Die GDL hatte am Dienstag um 18 Uhr ihren Streik im Güterverkehr der Deutschen Bahn begonnen, am Mittwoch hat dann der Streikbeginn im Personennahverkehr begonnen. Insgesamt soll der Streik dieses Mal sechs Tage lang andauern, sollte die Deutsche Bahn nicht auf den Kompromissvorschlag der Gewerkschaft eingehen.

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