Verrückte Kreationen

Diese Eisdiele ist besonders – doch jetzt ist endgültig Schluss


Aktualisiert am 18.10.2026 – 12:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Frisches Erdbeereis in Gläsern (Symbolbild): Im „Schlecks“ aus Ottensen gibt es das zwar nicht, dafür aber ganz eigene Kreationen. (Quelle: IMAGO / CHROMORANGE)

Nach zehn Jahren schließt eine ungewöhnliche Hamburger Eisdiele. Viele Stammkunden sind traurig. Inzwischen ist auch der Grund für das Aus bekannt.

Die beliebte Hamburger Eisdiele „Schlecks“ in Ottensen schließt nach zehn Jahren. Am Sonntag (18. Oktober) öffnet der Laden an der Fischers Allee zum letzten Mal. Den Termin hatten die Betreiber Anfang Oktober auf Instagram angekündigt.

Schon Ende Mai hatten Pia Schatkowski und Thomas Noack das Aus in einem Video bekannt gegeben. „Diese Saison wird unsere letzte hier sein“, sagte Schatkowski damals. „Es ist schlichtweg Zeit für eine Veränderung“, erklärte Noack. Warum die beiden ihren Laden aufgeben, ließen sie zunächst offen.

Warum das „Schlecks“ in Ottensen schließt

Inzwischen ist mehr über die Hintergründe bekannt. Wie Noack der „Hamburger Morgenpost“ erklärte, bekommen die Betreiber keine Verlängerung ihres Mietvertrags. Der Eigentümer wolle die Ladenfläche verkaufen. Wirtschaftliche Schwierigkeiten seien dagegen nicht der Grund für die Schließung.

Dem „Genuss-Guide Hamburg“ sagte Noack, dass sie den Laden noch eine weitere Saison hätten betreiben können. Weil es dort aber keine langfristige Zukunft mehr gebe, hätten sie sich entschieden, nach zehn Jahren einen Schlussstrich zu ziehen. Was die beiden künftig machen wollen, steht noch nicht fest.

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Kein normales Eis: Viele wilde Hauskreationen

Schatkowski und Noack bezeichneten das „Schlecks“ als Hamburgs wohl „verrücktesten Eisladen“. Bei ihnen gibt es nicht die üblichen Sorten als Kugel in der Waffel, wie in einer normalen Eisdiele. Mehr als 20 Vorschläge stehen als sogenannte „Hauskreationen“ zur Auswahl.

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Dazu gehören Mischungen wie der „Fliegende Holländer“ mit Karamellwaffeln und Salted-Caramel-Eis, die „Frische Brise“ mit Erdbeeren und Minze oder das „Krümelmonster“ aus Vanilleeis, blauen Streuseln und Oreo-Keksen. Zusätzlich lassen sich mehr als 100 Zutaten nach eigenem Geschmack kombinieren. Eis und Zutaten werden auf einem gekühlten Stein miteinander vermischt.

Die Trauer bei den Kunden ist schon jetzt groß. „Es wäre wirklich schade wenn das beste Eis weit und breit komplett verschwindet“, kommentiert eine Person. Eine andere Nutzerin beklagt, dass „ein Teil meiner Identität verschwindet“. Viele zeigen sich aber einfach dankbar für die Erlebnisse, die sie in zehn Jahren mit dem „Schlecks“ und dem Team gemacht haben.

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