Unehelicher Sohn mit Sängerin
Küchenhilfe ist jetzt Prinz von Belgien
Aktualisiert am 21.08.2026 – 19:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Königsbruder Laurent von Belgien erkannte seinen Sohn nach über 20 Jahren offiziell an. Nun hat der neue Prinz über einen berühmten Vater gesprochen.
Belgien hat einen neuen Prinzen: Der 26-jährige Clément ist als Sohn von Prinz Laurent von Belgien anerkannt worden. Damit ist er nun ein Prinz von Belgien, wie die belgische Zeitung „Le Soir“ berichtet. Er sei nicht Teil der Thronfolge und bekomme weder eine königliche Apanage noch habe er repräsentative Pflichten, hieß es.
Bisher ist sein Leben ganz bürgerlich: Clément Vandenkerckhove arbeitet in der Küche eines Restaurants, wie er der belgischen Zeitung „Het Nieuwsblad“ erzählte. Zu seinem Vater habe er mittlerweile ein sehr gutes Verhältnis. Der belgische Palast teilte mit, er äußere sich nicht zu privaten Angelegenheiten.
Mutter ist berühmte Sängerin
Cléments Mutter Iris ist unter dem Namen Wendy van Wanten als belgische Schauspielerin und Sängerin bekannt. Wer sein Vater sei, habe er erst mit 16 Jahren erfahren, berichtete Clément.
Mit 20 Jahren dann habe er den Vater zum ersten Mal angerufen. Damals sei es ihm sehr schlecht gegangen. Nach der Schule habe er zunächst als Autoverkäufer gearbeitet, aber unter Panikattacken gelitten. Heute nach einer Therapie führt er sie im Interview auf anhaltenden Druck zurück. Mittlerweile gehe es ihm besser, sein Leben könne nicht besser sein, sagte er. Aber er habe noch viele Pläne und habe etwa zwei Garagen gekauft, um sie zu vermieten.
„Wenn ich ihn brauche, ist er für mich da“
Darauf angesprochen, dass er nun eines Tages nach belgischem Recht auch ein Erbe des väterlichen Vermögens werde, wiegelt Clément gegenüber „Het Nieuwsblad“ ab: Entscheidend sei für ihn nun, seinen Vater kennenlernen zu dürfen. „Und dieses Kennenlernen ist für uns noch immer ein täglicher Prozess.“
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Als anerkannter Sohn dürfte er laut „Le Soir“ nun auch den Namen seines Vaters, Sachsen-Coburg, tragen. Noch nutzt er dieses Recht nicht: „Das würde ich vielleicht gerne, aber ich bin stolz auf den Namen Vandenkerckhove. Diesen Familiennamen aufzugeben, wäre ein Verrat an allem, was meine Mutter für mich getan hat“, hatte Clément „Het Nieuwsblad“ erzählt.
