Auslandsreise

Söder auf der Suche nach Milliardeninvestitionen

01.11.2026 – 13:34 UhrLesedauer: 1 Min.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit Scheich Mohammed bin Sajid (Archivbild). Der CSU-Politiker ist in die Vereinigten Arabischen Emirate aufgebrochen. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

Investitionen, Rüstung, Energie: Markus Söder besucht zwei Golfstaaten. Im Gepäck hat er konkrete Forderungen an bereits zugesagte Milliardensummen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist zu einer mehrtägigen Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Katar aufgebrochen. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaftsgespräche über Investitionen, Rüstungskooperationen und Energiepartnerschaften, wie die dpa berichtet.

Vor dem Abflug in München erklärte Söder das Ziel der Reise: „Es kommt darauf an, wirtschaftliche Kontakte auszubauen, Investorenvereinbarungen auf den Weg zu bringen und dafür zu sorgen, dass auch in Bayern weitere Aufträge sind.“

Emirate sollen in Rüstung und Technologie investieren

In den Vereinigten Arabischen Emiraten trifft Söder Präsident Scheich Mohammed bin Sajid. Bei dessen Besuch in München vor einigen Wochen hatten Bayern und die Emirate ein Abkommen unterzeichnet, das Investitionen von zehn Milliarden Euro in Bayern vorsieht. Söder will nun Verbindlichkeit schaffen: „Was aber ganz wichtig ist im Moment, dass wir ja die Zusage auch haben, dass Milliardeninvestitionen nach Bayern fließen. Das heißt, wir wollen jetzt aber konkreter werden. Was, wann, in welchen Zeiträumen?“

Als Schwerpunkte nannte Söder die Bereiche Hightech, Verteidigung, Maschinenbau und Künstliche Intelligenz. Dazu kämen Gas, Energie und Wasserstoff. Enge Partnerschaften seien in diesen Feldern bereits „auf den Weg gebracht“.

In Katar steht vor allem der Rüstungsbereich auf der Agenda. Bayerische Unternehmen seien mit ihrer Verteidigungstechnologie dort sehr gefragt, hatte Söder im Vorfeld erklärt. Als Beispiel nannte er Drohnensysteme aus Bayern, die zur Sicherheit beitragen könnten. Das sei besonders in Zeiten globaler Krisen und Kriege wichtig.

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