„Es ändert sich nichts“

Schröder wechselt erneut den Klub – und nimmt es gelassen

17.08.2026 – 18:18 UhrLesedauer: 2 Min.

Dennis Schröder (Archivbild): Der Basketball-Star blickt gelassen auf seinen Vereins-Wechsel. (Quelle: Daniel Löb/dpa/dpa-bilder)

Für Dennis Schröder ist es bereits die zwölfte Station in der NBA. Den Wechsel zu den Charlotte Hornets sieht der deutsche Kapitän vor allem als sportliche Chance.

Der 32-jährige Point Guard Dennis Schröder wechselt von den Cleveland Cavaliers zu den Charlotte Hornets. Der Transfer ist bereits die zwölfte Klubstation des deutschen Nationalmannschaftskapitäns in der NBA. Schröder selbst äußerte sich gelassen zu dem Wechsel.

Zur „Braunschweiger Zeitung“ sagte der gebürtige Braunschweiger: „Die Medien machen es schlimmer, als es ist. Die Teams bezahlen alles für uns, wir leben genauso weiter, wie wir vorher auch gelebt haben.“ Das heißt konkret: „Die Kinder machen Homeschooling, unsere Familie kommt zwei- bis dreimal im Jahr zu Besuch – es ändert sich nichts.“

Erneuter Umzug für Kinder „vielleicht nicht optimal“

Den Wechsel habe er bereits seit einem Monat gewusst. Für seine drei Kinder sei der erneute Umzug „vielleicht nicht optimal“, so der Europameister und Weltmeister. Sportlich sieht er Charlotte jedoch als Gewinn: „Ich glaube, für mich ist es gut, weil ich dort so spielen kann, wie ich normalerweise spiele.“ In Cleveland, wohin er erst im Februar aus Sacramento gewechselt war, habe er neben Superstar James Harden und Donovan Mitchell seine Stärken nicht voll einbringen können.

Mit der zwölften Station nähert sich Schröder dem NBA-Rekord für die meisten Vereinswechsel an. Ish Smith spielte bis 2024 für 13 verschiedene Klubs. Schröders Kommentar dazu: „So ist das Business.“

  • Gisa Flake: So sieht der ZDF-Star seine Heimat Braunschweig

In Charlotte trifft er auf die beiden deutschen Nachwuchsspieler Hannes Steinbach und Christian Anderson, beide 20 Jahre alt. „Für die beiden ist das natürlich ein Segen, dass sie jemanden haben, mit dem sie quatschen können – Hannes sogar in der Heimatsprache“, sagte Schröder und blickte auf seine Anfänge 2013 in Atlanta zurück: „Ich glaube, es wäre auch toll gewesen, hätte ich das damals gehabt.“

Schröder hält sich derzeit in Deutschland auf, wo er am vergangenen Mittwoch zum Ehrenbürger von Braunschweig ernannt wurde. Schröder ist auch Mehrheitsgesellschafter des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig. Heute nahm er in Hamburg mit der Nationalmannschaft die Vorbereitung auf den Supercup am kommenden Wochenende und die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande in Köln (27. August) und drei Tage später in Polen auf.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version