Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Zwischenfall auf Lufthansa-Flug nach Chicago

20 August 2026

Ist echte Vanille drin oder nur Ersatz?

20 August 2026

Batterie kostet bis zu 29.000 Euro

20 August 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Regionen»AWI-Forscher finden „Feinschmecker“ in der Arktis
Regionen

AWI-Forscher finden „Feinschmecker“ in der Arktis

wochentlich.deBy wochentlich.de20 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Überraschung im Meeresboden

Forscher entdecken „Feinschmecker“ in der Arktis


20.08.2026 – 16:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Massive Eisberge treiben an der Küste Kanadas (Archivfoto): Die Funde verblüfften die Forscher. (Quelle: IMAGO/Frank Fichtmueller/imago)

Wenn Permafrost taut, werden große Mengen Kohlenstoff freigesetzt. Forscher haben nun untersucht, was anschließend damit geschieht – und ausgesprochen wählerische Mikroorganismen gefunden.

Was passiert mit dem Kohlenstoff, wenn die gefrorenen Böden der Arktis tauen und Küstenstücke ins Meer brechen? Dieser Frage sind Forscher des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven gemeinsam mit Wissenschaftlern des MARUM der Universität Bremen nachgegangen. Ihre Ergebnisse zeigen: Ein großer Teil des Kohlenstoffs bleibt im Meeresboden gespeichert.

Für die Studie untersuchte das Team Sedimentkerne vor der kanadischen Insel Qikiqtaruk, auch Herschel Island genannt. Die Ablagerungen reichen etwa 50 Jahre zurück. Die Ergebnisse erschienen in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“.

Jedes Jahr kommen 20 Millionen Tonnen hinzu

In den Permafrostgebieten der Arktis lagern rund 1.300 Gigatonnen organischer Kohlenstoff, etwa aus alten Pflanzenresten. Weil sich die Arktis besonders stark erwärmt, taut der gefrorene Boden zunehmend auf. Über Flüsse und abbrechende Küsten gelangt dadurch zusätzliches Material ins Meer.

  • Permafrost im Fokus: AWI will eines der letzten Klimarätsel entschlüsseln

Bis zu 20 Millionen Tonnen Kohlenstoff kommen nach Angaben der Forscher jedes Jahr hinzu. Bis 2100 könnte diese Menge um 70 bis 150 Prozent steigen. Bislang war jedoch weitgehend unklar, wie viel davon wieder als Treibhausgas in die Atmosphäre gelangt. „Obwohl das Meer hier riesige Mengen organischen Kohlenstoffs von den Küsten abträgt, landet überraschend wenig davon im aktiven Kohlenstoffkreislauf des Ozeans“, sagt Studienautor Manuel Ruben vom AWI.

Erodierende Permafrostküste: Das AWI versucht seit langem die über lange Zeit gefrorenen Böden noch besser zu verstehen.Vergrößern des Bildes
Erodierende Permafrostküste: Das AWI versucht seit langem die über lange Zeit gefrorenen Böden noch besser zu verstehen. (Quelle: Alfred-Wegener-Institut/Saskia Eppinger/TUM)

Nur etwa zehn Prozent des Kohlenstoffs in den untersuchten Sedimenten werden demnach von Mikroorganismen abgebaut und in Gase umgewandelt. Der weitaus größere Teil bleibt im Meeresboden. Dabei stießen die Forscher auf einen ungewöhnlichen Effekt. Die Mikroorganismen nehmen offenbar nicht alles, was ihnen zur Verfügung steht. „Im Sediment leben Feinschmecker-Bakterien“, sagt AWI-Geochemikerin Gesine Mollenhauer.

Die Einzeller bevorzugen frischen Kohlenstoff, etwa aus jungen Algenresten. Den deutlich älteren Kohlenstoff aus dem Permafrost lassen sie dagegen häufiger liegen. Mithilfe verschiedener Kohlenstoff-Isotope konnten die Forscher nachvollziehen, woher die Nahrung der Mikroorganismen stammt.

Keine Entwarnung für das Klima

Die Ergebnisse könnten bedeuten, dass Kohlenstoff aus tauendem Permafrost zumindest in dieser Region weniger stark zur Bildung neuer Treibhausgase beiträgt als befürchtet. Eine Entwarnung ist das allerdings nicht.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

„Nhas City Chicken“ kämpft um Titel – Tim Raue in Jury

20 August 2026

Rhein-Pegel könnte wieder über 90 Zentimeter steigen – neue Prognose

20 August 2026

Brings und Cat Ballou schreiben gemeinsamen Song

20 August 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Ist echte Vanille drin oder nur Ersatz?

20 August 2026

Batterie kostet bis zu 29.000 Euro

20 August 2026

AWI-Forscher finden „Feinschmecker“ in der Arktis

20 August 2026

Sahra Wagenknecht „verzweifelt“: Katja Wolf kritisiert BSW-Gründerin

20 August 2026

Neueste Beiträge

Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt steht vor Rückkehr zum 1. FC Köln

20 August 2026

Fast 3.100 Fälle offiziell bestätigt

20 August 2026

Heidi Klums „HeidiFest“ nur kurz im Free-TV zu sehen

20 August 2026

Recent Posts

  • Zwischenfall auf Lufthansa-Flug nach Chicago
  • Ist echte Vanille drin oder nur Ersatz?
  • Batterie kostet bis zu 29.000 Euro
  • AWI-Forscher finden „Feinschmecker“ in der Arktis
  • Sahra Wagenknecht „verzweifelt“: Katja Wolf kritisiert BSW-Gründerin

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.