Verlängerung gegen Schweiz

Argentinien kämpft sich nach Rot-Drama ins WM-Halbfinale


Aktualisiert am 12.07.2026 – 08:58 UhrLesedauer: 2 Min.

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Video entlarvt Schwalbe: Diese folgenschwere Szene kostet Embolo das Viertelfinale. (Quelle: MagentaTV)

Gegen die Schweiz hat Titelverteidiger Argentinien hart zu kämpfen. Erst zwei späte Tore in der Verlängerung bringen die Entscheidung.

Titelverteidiger Argentinien steht bei der Fußball-WM erneut im Halbfinale. Die Mannschaft um Superstar Lionel Messi setzte sich in einem spannenden Viertelfinale gegen die Schweiz mit 3:1 (1:0, 1:1) nach Verlängerung durch.

Dabei waren die Argentinier schon in der zehnten Minute durch ein Tor von Alexis Mac Allister in Führung gegangen. In der 67. Minute kamen die Schweizer aber durch Dan Ndoye zum Ausgleich. Nur fünf Minuten später verloren die „Eidgenossen“ Breel Embolo, der nach einer Schwalbe und VAR-Eingriff die Gelb-Rote Karte sah. In Unterzahl konzentrierten sie sich auf das Verteidigen, konnten ein Traumtor aus der Distanz durch Julian Alvarez in der 112. Minute jedoch nicht verhindern. In der Nachspielzeit machte Lautaro Martínez nach einem Konter alles klar.

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Im Halbfinale trifft Argentinien auf England, das sich zuvor mit 2:1 nach Verlängerung gegen Norwegen durchgesetzt hatte.

So lief das Spiel

Im 100. Spiel dieser XXL-WM erwischten die Schweizer eigentlich einen guten Start. Nachdem sie aber zwei, drei gute Angriffe ungenutzt gelassen hatten, schlug der Weltmeister eiskalt zu: Nach einem Eckball von Messi köpfte Mac Allister den Ball unhaltbar für den Schweizer Torwart Gregor Kobel ins Netz. Die vielen argentinischen Fans auf den Tribünen feierten den Treffer frenetisch.

Manche Fans hatten sich Sorgen gemacht, Messi könnte angesichts der Belastungen in seinem sechsten Spiel dieser WM körperliche Probleme bekommen. „Er ist fit“, hatte Trainer Lionel Scaloni schon vor dem Spiel gesagt. Messi würde auch nicht weniger rennen als zuvor: „Es ist wie immer, er ist immer bereit und das Team unterstützt ihn sehr.“

So war es auch gegen die Schweiz. Messi war weitestgehend von Defensivaufgaben befreit und ging mehr auf dem Rasen, als dass er sprintete. Doch ab und zu blitzte seine Genialität auf.

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Quelle: MagentaTV

Die Schweizer hatten am frühen Rückstand sichtlich zu knabbern. Von der anfänglichen Energie war lange kaum noch etwas zu sehen. Erst ein Fehler der Argentinier ermöglichte Embolo eine Chance, als er alleine aufs Tor zulief, Keeper Emiliano Martínez ihn aber vor dem Schuss stoppte (32.).

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