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Antisemitisches Graffiti an Dortmunder Uni

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Antisemitisches Graffiti an Dortmunder Uni
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Unbekannte haben den S-Bahnhof der Universität mit einem antisemitischen Graffiti verschandelt. Dortmunds Polizeipräsident warnt anlässlich des Holocaust-Gedenktages vor den Entwicklungen.

Am S-Bahnhof an der Universität in Dortmund haben Unbekannte ein großes antisemitisches Graffiti an die Wände des Halteschachtes gesprüht. Zu sehen ist ein Davidstern mit einem Hakenkreuz darin. Eingebettet ist die Zeichnung in den Schriftzug „The irony of becoming, what you once hated“, sinngemäß übersetzt, „ironischerweise das zu werden, was man einst (selbst) gehasst hat“.

Der Text ist eine Phrase, die sich aktuell auch in den sozialen Medien häufig im Rahmen antisemitischer Vergleiche von Israel mit Nazis findet. Auf Nachfrage bei Polizei ist das Graffiti seit Freitagmorgen bekannt, auch die Bahn sei informiert. Die Bahn ist nun für die Beseitigung der rechten Schmierereien zuständig. Der Staatsschutz ermittelt.

Polizeipräsident warnt vor Entwicklungen

Am vergangenen Samstag gedachte die Welt des Holocausts, eines der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Polizeipräsident Gregor Lange warnt anlässlich dieses Gedenktages vor den aktuellen Entwicklungen und weist eindringlich auf die Gefahren hin, die mit der Verharmlosung des Holocausts einhergehen.

„Die Erinnerung an die Gräueltaten der NS-Diktatur darf niemals verblassen. Wir müssen wachsam bleiben und uns aktiv gegen jegliche Form der Verharmlosung des Holocausts stellen. Die Geschichte lehrt uns, dass die Verdrängung und Relativierung dieser schrecklichen Ereignisse eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft darstellen“, teilte Polizeipräsident Gregor Lange mit.

Die Polizei Dortmund hat in der Vergangenheit entschlossen Verharmlosungen des Holocausts unterbunden – etwa nachdem Corona-Impfgegner auf einigen Versammlungen Judensterne mit der Aufschrift „Ungeimpft“ trugen, teilte die Behörde weiter mit.

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