Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Nach Angaben von Beamten ist der Besitzer eines Pflegeheims in Sri Lanka nach einem nächtlichen Feuer mit zwölf Toten in Gewahrsam

5 Juni 2026

Ausflugstipp ab Düsseldorf: Landesgartenschau in Neuss besuchen

5 Juni 2026

Armin Laschet rät von schnellem EU-Beitritt der Ukraine ab

5 Juni 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Anhaltende Kritik an «Kürzungsreform» für die Pflege
Politik

Anhaltende Kritik an «Kürzungsreform» für die Pflege

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Anhaltende Kritik an «Kürzungsreform» für die Pflege
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Gesundheitskosten

Anhaltende Kritik an „Kürzungsreform“ für die Pflege

Aktualisiert am 05.06.2026 – 01:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ministerin Warken plant ein Sparpaket, das die Pflegeversicherung stabilisieren soll. (Archivbild) (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Für die Pflegeversicherung liegt jetzt ein Sanierungskonzept vor, das eine Reihe von Mehrbelastungen vorsieht. Die Welle der Proteste reißt nicht ab.

Die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zum Stabilisieren der Pflegeversicherung stoßen auf anhaltende Kritik. Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte der Deutschen Presse-Agentur, der größte Sparposten bestehe ausgerechnet darin, den Zugang zu Pflegeleistungen einzuschränken. Gleichzeitig würden Pflegebedürftige bei Eigenanteilen belastet, pflegende Angehörige verlören soziale Absicherung, und Kommunen müssten mit mehr Sozialhilfekosten rechnen. „Die Kosten der Pflege verschwinden dadurch nicht – sie tauchen nur an anderer Stelle wieder auf.“

Warken hat einen Entwurf mit Ausgabenbremsen und zusätzlichen Einnahmen vorgelegt, um Milliarden-Lücken zu decken und allgemeine Beitragserhöhungen zu vermeiden. Für Heimbewohner sollen bei Entlastungszuschlägen, die mit der Aufenthaltsdauer steigen, zeitliche Verschiebungen greifen. Der Pflegebeitrag für Kinderlose soll auf 4,3 Prozent steigen. Bei der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern sollen Einschränkungen kommen. Voraussetzungen für die Einstufung in einen Pflegegrad sollen tendenziell angehoben werden. Geplant sind auch Kürzungen bei Rentenbeitragszahlungen für pflegende Angehörige.

„Schlag ins Gesicht der Kommunen“

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung (SPD), sprach von einem „Schlag ins Gesicht der Kommunen“. Die Pläne führten statt zu einer Entlastung in den kommenden Jahren zu zusätzlicher Milliarden-Belastung für die Kommunen, sagte Leipzigs Oberbürgermeister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Dieser Entwurf darf so niemals den Bundestag passieren.“ Kommunen treffen Kosten, wenn Pflegebedürftige in die Sozialhilfe rutschen.

Der Arbeitgeberverband Pflege, der private Pflegeunternehmen vertritt, wies auf bereits lange Wartezeiten auf Heimplätze hin. „Dieser Raubzug bei Beitragszahlern, Pflegebedürftigen und Kommunen schafft nicht einen Pflegeplatz“, sagte Präsident Thomas Greiner der „Rheinischen Post“.

Spahn: „Ausgewogenes Paket“

Unionsfraktionschef Jens Spahn verteidigte Warkens Konzept. „Ich finde, die Ministerin macht da einen schweren, aber notwendigen Schritt und legt ein ausgewogenes Paket vor“, sagte der CDU-Politiker im ARD-„Interview der Woche“. Niemand kürze gerne Leistungen. „Aber die Pflegeversicherung – wie übrigens auch die Krankenversicherung – die sind schlicht und ergreifend pleite“, sagte Spahn, der selbst einmal Bundesgesundheitsminister war.

Grünen-Experte Dahmen erläuterte: „Deutschland gibt für Pflege gemessen an seiner Wirtschaftsleistung weniger aus als viele vergleichbare europäische Nachbarländer, obwohl wir eine deutlich ältere Bevölkerung haben.“ Die Antwort darauf könne nicht sein, Leistungen zu kürzen, Pflegegrade schwerer erreichbar zu machen und Angehörige schlechter abzusichern. Das sei die falsche Therapie für ein ohnehin angeschlagenes System. Problematisch sei, dass der Bund die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen weiterhin verweigere. „Das ist keine Strukturreform, sondern eine Kürzungsreform.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Armin Laschet rät von schnellem EU-Beitritt der Ukraine ab

5 Juni 2026

CDU-General Linnemann fordert Aus für Paragraf 188

5 Juni 2026

Nato-Kampfjets fangen russische Flieger über den baltischen Staaten ab

4 Juni 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Ausflugstipp ab Düsseldorf: Landesgartenschau in Neuss besuchen

5 Juni 2026

Armin Laschet rät von schnellem EU-Beitritt der Ukraine ab

5 Juni 2026

Felipe Chavez vom FC Bayern verlässt den 1. FC Köln wieder

5 Juni 2026

ARD verschiebt Sendung ins Dritte

5 Juni 2026

Neueste Beiträge

Mann mit scharfer Waffe festgenommen – Fahndung läuft

5 Juni 2026

Exklusiv: Einblick in das Abkommen, das Ungarns Veto gegen den EU-Beitritt der Ukraine aufhob

5 Juni 2026

Unterlüß in der Heide – zwischen Natur und Rüstung

5 Juni 2026

Recent Posts

  • Nach Angaben von Beamten ist der Besitzer eines Pflegeheims in Sri Lanka nach einem nächtlichen Feuer mit zwölf Toten in Gewahrsam
  • Ausflugstipp ab Düsseldorf: Landesgartenschau in Neuss besuchen
  • Armin Laschet rät von schnellem EU-Beitritt der Ukraine ab
  • Felipe Chavez vom FC Bayern verlässt den 1. FC Köln wieder
  • ARD verschiebt Sendung ins Dritte

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.