French Open in Paris
Große Probleme bei Zverev – Außenseiter überrascht
Aktualisiert am 31.05.2026 – 17:15 UhrLesedauer: 8 Min.

Deutschlands bester Tennisspieler will bei Roland-Garros ins Viertelfinale einziehen. Dazu muss er aber erst einmal einen gefährlichen „Lucky Loser“ schlagen. Bleibt der Titeltraum des Hamburgers am Leben?
Tennisstar Alexander Zverev spielt am Sonntag gegen einen niederländischen Außenseiter um den Viertelfinal-Einzug bei den French Open in Paris. Der 29 Jahre alte Hamburger trifft auf Jesper de Jong, der in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert war. Doch als sogenannter Lucky Loser bekam er doch noch ein Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte. Zverev ist dennoch der klare Favorit.
Klappt es mit der Runde der letzten Acht? Verfolgen Sie das Match hier live im Ticker.
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Jesper de Jong – Alexander Zverev 6:7 (3:7), 2:3
2. Satz, 6:7 (3:7), 2:3 – Zverev streut immer wieder mal unnötige Fehler ein, die ihn die allerletzte Kontrolle noch immer nicht übernehmen lassen. Ein Doppelfehler bei 40:15 – schon sein zweiter in diesem Spiel. Trotzdem bringt er seinen Aufschlag dann durch.
2. Satz, 6:7 (3:7), 2:2 – Ein scharfer Vorhand-Cross von Zverev lässt das Publikum staunen. Dann verschätzt er sich aber bei einem Stopp bei 30:0 aus seiner Sicht – warum macht er das? Mit einem Aufschlag-Winner ist de Jong wieder dran. In der nächsten Rally tauschen beide gleich mehrere Stopps aus, erst landet Zverev auf der Linie, kommt an den Gegen-Stopp des Niederländers ran, schließt dann ins offene Feld ab – und hat Breakball. Er verzieht aber eine Vorhand. Gleichstand. Mit einem Service-Winner stellt de Jong auf Vorteil, lockt den Deutschen dann wieder mit einem Stopp, wartet auf den Konter, verkürzt den Winkel – und schließt ab. Da war mehr drin für Zverev.
2. Satz, 6:7 (3:7), 1:2 – Ein Aufschlag-Winner zum 30:0 – der Service des Deutschen sitzt jetzt endlich etwas besser. Mit einem Vorhand-Longline stellt er auf 40:0 und punktet mit einem Inside-Out. Er hat jetzt auch ein merklich besseres Tempo in den Schlägen, lässt de Jong laufen.
2. Satz, 6:7 (3:7), 1:1 – De Jong lässt sich noch immer nicht abschütteln. Zverev will etwas tun, will aggressiver spielen, kommt ans Netz – und kassiert einen Rückhand-Passierball. Nach dem gewonnenen Spiel ballt de Jong wieder die Faust.
2. Satz, 6:7 (3:7), 0:1 – Aber noch immer will sich nicht die letzte Sicherheit beim Favoriten einstellen. Er liegt schon locker 40:0 bei eigenem Aufschlag vorne, dann lässt er sich von de Jong aber gleich zweimal in längere Rallys verwickeln – und leistet sich gleich zwei Fehler. Mit einem Service-Winner bringt er seinen Aufschlag aber doch durch.