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ADAC rät von dieser Spritsorte an Tankstellen ab

wochentlich.deBy wochentlich.de21 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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ADAC rät von dieser Spritsorte an Tankstellen ab
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Autoklub mit klarer Empfehlung

ADAC rät von dieser Spritsorte ab


Aktualisiert am 21.06.2026 – 11:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Alles Super: Ob E5 oder E10 im Tank ist – dem Benziner ist es egal. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

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Wer diese Spritsorte tankt, zahlt ohne Grund drauf. Der ADAC rät zum Wechsel. Und nennt die beste Spar-Uhrzeit.

Wer beim Tanken sparen und die Umwelt schonen will, sollte an der Zapfsäule genau hinschauen. Der ADAC empfiehlt Autofahrern ausdrücklich den Griff zur günstigeren Alternative E10. Das klassische Super E5 hingegen lohnt sich meistens finanziell nicht.

Fast alle Autos mit Ottomotor vertragen den Kraftstoff Super E10 problemlos. Deshalb verweisen die Kraftstoffexperten des ADAC auf die zögerliche Nutzung in Deutschland. Es erschließe sich nicht, warum der Biokraftstoff so wenig getankt wird. Eigentlich müsste Super E10 einen Marktanteil von über 90 Prozent beim Benzin haben. Doch die unbegründete Angst vor Motorschäden hält sich hartnäckig.

Die einfache Spar-Rechnung

Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) vertragen 99 Prozent aller deutschen Benziner den E10-Kraftstoff ohne Einschränkungen. Zwar enthält E10 mehr Bioethanol, weshalb der Energiegehalt pro Liter minimal sinkt und der Verbrauch leicht steigt.

Das rechnet sich an der Kasse jedoch fast immer: Schon bei einem Preisunterschied von drei Cent pro Liter lohnt sich der Griff zum Öko-Sprit. Und in der Realität liegt die Differenz an den Anzeigetafeln meist bei sechs Cent. Deshalb gilt: Wer zu E5 greift, zahlt bei jedem Tankstopp ohne technischen Grund drauf.

Tödliche Schnäppchen: Warum diese Ladekabel Ihre Garage entzünden

Die Preisfalle zur Mittagszeit

Nicht nur der falsche Sprit, auch die falsche Uhrzeit treibt die Kosten nach oben. Eine Auswertung von mehr als 14.000 Tankstellen zeigt extreme Preissprünge innerhalb eines Tages. Bei Super E10 liegt der Unterschied zwischen dem teuersten und günstigsten Moment im Schnitt bei fast 15 Cent je Liter, bei Diesel sogar bei über 18 Cent. Wer zum richtigen Zeitpunkt hinfährt, spart bei einer 50-Liter-Füllung mehrere Euro.

Hinter diesen Ausschlägen steckt eine staatliche Preisregel, das sogenannte Österreich-Modell. Seit dessen Einführung dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch ein einziges Mal am Tag erhöhen: pünktlich um 12 Uhr mittags. Danach sind bis zum nächsten Tag nur noch Preissenkungen oder gleichbleibende Tarife erlaubt.

Wann Tanken am günstigsten ist

Auf diese starre Vorgabe zur Mittagszeit reagieren die Mineralölkonzerne mit massiven Risikoaufschlägen. Laut ADAC lassen sich die Preissprünge exakt um 12 Uhr nicht durch den Rohölpreis erklären. Am günstigsten ist das Tanken laut dem Verkehrsclub meist am späten Nachmittag. Nach dem großen Sprung um 12 Uhr sinken die Preise kontinuierlich. Bereits ab 17:30 Uhr liegen die Preise wieder unter dem Tagesdurchschnitt. Billig ist das Tanken dann noch immer nicht. Aber immerhin etwas weniger teuer.

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