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Eine Milliarde Dollar liegt auf Eis

wochentlich.deBy wochentlich.de8 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Eine Milliarde Dollar liegt auf Eis
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Auslieferung neuer Geräte verschiebt sich

Apple droht ein iPhone-18-Desaster


08.08.2026 – 15:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Apple-Logo: Das faltbare Smartphone wird von Fans bereits sehnsüchtig erwartet. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

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Die neuen iPhones sollen im September in die Läden kommen. Doch ein Milliarden-Problem in der Lieferkette könnte dafür sorgen, dass viele Kunden leer ausgehen.

Turnusgemäß stellt Apple im Herbst seine neuen iPhones vor. Neben dem iPhone 18 und iPhone 18 Pro wird auch ein faltbares Smartphone erwartet. Doch zurzeit kämpft Apple mit einem gravierenden Produktionsproblem, das die neuen Geräte betrifft. Auf der Seite „Culpium“ berichtet der taiwanische Analyst Tim Culpan von massiven Verzögerungen bei der Herstellung des neuen A20-Pro-Prozessors. Der Grund: Es fehlt an Speicher.

Eine Milliarde Dollar liegt auf Eis

Beim Auftragsfertiger TSMC in Taiwan stapeln sich offenbar die halbfertigen Chips. Weil Apple nicht genügend LPDDR5X-Speicher bekommt, können die bereits produzierten Prozessoren nicht fertiggestellt werden. Der Wert der blockierten Ware soll bei rund einer Milliarde US-Dollar liegen.

Apple könnte für diese Misere selbst verantwortlich sein. Der Konzern soll lange versucht haben, beim chinesischen Speicherhersteller CXMT günstigere Konditionen herauszuhandel, heißt es. Doch der bot laut dem südkoreanischen Branchenportal „Digital Daily“ am Ende keine Ersparnis. Im Gegenteil: Die Preise lagen auf dem Niveau von Samsung und SK Hynix oder sogar darüber.

Alle Lieferanten am Limit

Jetzt bemüht sich Apple parallel bei Micron, Samsung und SK Hynix um ausreichend Material. Doch auch diese Hersteller sind ausgelastet. Denn neben Apple hat sich mit Nvidia ein weiterer Großabnehmer für LPDDR5X-Speicher in die Warteschlange eingereiht.

Hinzu kommt, dass Apple für den A20 Pro auf eine neue Fertigungstechnik wechselte. Statt wie bisher den Speicher erst ganz am Ende auf den fertigen Chip aufzulöten, werden beim sogenannten WMCM-Verfahren alle Komponenten von Anfang an gemeinsam verarbeitet. Das bringt technische Vorteile – etwa bei der Kühlung –, macht Apple aber extrem abhängig davon, dass sämtliche Bauteile rechtzeitig bereitliegen. Fehlt der Speicher, steht die gesamte Produktion still.

Kein Einzelfall

Die Speicherkrise trifft Apple nicht zum ersten Mal. Schon bei den aktuellen MacBook-Air-Modellen gibt es Lieferprobleme, beim Mac Mini musste sogar eine Variante komplett aus dem Programm genommen werden. Culpan rechnet damit, dass nach der ersten Verkaufswoche zumindest einzelne iPhone-18-Modelle nicht mehr verfügbar sein könnten.

Die Vorstellung im Herbst dürfte durch die Speicherprobleme nicht ausfallen. Allerdings könnte sich die Auslieferung der neuen, vorbestellten iPhones deutlich nach hinten verschieben.

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