Sturmtief „Elli“ fegt über NRW

Lkw kippt auf der A1 um – Folgen für Verkehr


09.01.2026 – 08:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Auto im Stau im Winter (Symbolfoto): Auf der A1 kam es am Freitagmorgen zu einem Unfall. (Quelle: IMAGO/Jochen Tack/imago)

Unfall auf der A1 im Rheinland: Ein Lkw kippt um, die Pendler müssen sich an ihm vorbeischlängeln. Sturmtief „Elli“ zieht derweil über NRW hinweg.

Auf der A1 bei Euskirchen (Rhein-Erft-Kreis) in Fahrtrichtung Dortmund ist am Morgen ein Lastwagen umgekippt, nachdem ein Reifen geplatzt war. Der Fahrer verlor zwischen den Anschlussstellen Meschenich und Wißkirchen die Kontrolle über das Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden. Am Morgen konnte die Fahrbahn wieder einspurig befahren werden. Laut dem ADAC staute es sich im Berufsverkehr gegen 8 Uhr in der Früh jedoch nicht.

Winterliche Straßenverhältnisse haben in der Nacht und am frühen Morgen in Nordrhein-Westfalen zu ersten Unfällen und zu Verzögerungen auf der B1 bei Düsseldorf geführt. Insgesamt war es aber zunächst verhältnismäßig ruhig auf den Straßen, wie die Polizeistellen am Morgen mitteilten. Auch rund um Köln blieb es ruhig.

Mittlerweile warnen die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in NRW nur noch für das Sauerland sowie für Teile Ostwestfalens vor gefährlichem Schneefall. Dort gilt noch bis 9.00 Uhr eine amtliche Warnung. Trotzdem appellierte die Polizei an Autofahrer, überall vorsichtig zu fahren.

Das Tiefdruckgebiet war in der Nacht über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. Winterdienste waren im Dauereinsatz, um die Straßen freizuhalten. Nach einer ersten Bilanz der Polizei gab es etwa im Kreis Siegen-Wittgenstein einige Verkehrsunfälle. Auch auf den Autobahnen blieben einige Lastwagen liegen, das große Chaos blieb in Nordrhein-Westfalen demnach aber aus.

Die größte Gefahr durch „Elli“ sieht der Deutsche Wetterdienst weiter im Nordosten – so wird unter anderem in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein vor Gefahren für den Verkehr gewarnt. Dort könnten verbreitet 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.

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