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You are at:Home»Deutschland»„Eine differenzierte Sicht auf den Nahostkonflikt“
Deutschland

„Eine differenzierte Sicht auf den Nahostkonflikt“

wochentlich.deBy wochentlich.de15 April 2024Keine Kommentare1 Min Read
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„Eine differenzierte Sicht auf den Nahostkonflikt“
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Wie arbeitet KIGA mit Jugendlichen zusammen?

Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird, ist es wichtig, die konkrete Situation zu analysieren, in der sich der Konflikt abspielt – beispielsweise bei antisemitischen Vorfällen an Schulen. Wenn wir also eine Anfrage erhalten, führen wir zunächst Vorgespräche und erarbeiten einen Zeitplan. Bei KIGA geht es um antisemitismuskritische politische Bildung – das passiert also nicht von heute auf morgen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen braucht Zeit, man muss erst eine Beziehung aufbauen, das ist wichtig – das ist für mich der Ausgangspunkt für eine fundierte Pädagogik.

Wie sind die Workshops organisiert?

Ziel ist es zunächst, jungen Menschen Raum zur Kommunikation und auch zur Äußerung falscher Überzeugungen zu geben, ohne sie jedoch zu disqualifizieren. Anschließend beschäftigen wir uns mit der eigentlichen Thematik, die wir den individuellen Gegebenheiten anpassen. Die Lektüre des „Tagebuchs der Anne Frank“ oder der Besuch einer Gedenkstätte ist nicht immer die passende Antwort auf Antisemitismus. Aber man kann lernen, Antisemitismus zu erkennen. Wir verfügen über Methoden, die es den Menschen ermöglichen, den Nahostkonflikt differenziert zu betrachten und die Schwarz-Weiß-Denkweise aufzubrechen.

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