Wie geht es weiter?
Beliebte Zimtschnecken-Kette in Hamburg ist insolvent
27.10.2026 – 09:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Für eine beliebte Zimtschneckenkette läuft es in Hamburg nicht mehr rund. Die Betreiberfirma hat einen Insolvenzantrag gestellt.
Die Zimtschneckenkette „Cinnamood“ hat in Hamburg offenbar finanzielle Probleme: Die Betreiberfirma der beiden verbliebenen Filialen hat Insolvenz beantragt. Wie aus einer Mitteilung des Amtsgerichts Hamburg hervorgeht, wurde für die Babeck Gastro GmbH am 22. Oktober die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.
Für die Kunden soll sich zunächst nichts ändern. Dem „Hamburger Abendblatt“ sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Ralf Pachmann, dass der Betrieb an den Standorten in der Schanze und an der Mönckebergstraße ohne Einschränkungen fortgeführt werde. Beide Filialen sollen erhalten bleiben. Insgesamt sind 34 Beschäftigte betroffen. Das Insolvenzgeld für drei Monate sei bereits beantragt.
Geschlossene Filiale belastete das Geschäft
Als einen Grund für die finanziellen Schwierigkeiten nannte Geschäftsführerin Ekaterini Beckmann gegenüber der Zeitung eine Fehlinvestition im Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ). Leerstände in dem Einkaufszentrum hätten den Umsatz der dortigen Filiale gedrückt. Der Standort wurde im Juni 2026 geschlossen.
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„Cinnamood“ hatte 2022 seine erste Hamburger Filiale eröffnet. Drei weitere Standorte folgten. Neben dem Geschäft im AEZ wurde inzwischen auch die Filiale am Mühlenkamp aufgegeben. Seit Sommer 2026 gibt es in Hamburg nur noch zwei Filialen.
Die Kette ist auf Zimtschnecken mit unterschiedlichen Füllungen und Toppings spezialisiert. Zum Sortiment gehören unter anderem Varianten mit Frischkäse, Salted Caramel, Kinder Bueno oder Oreo. Viele Sorten sind vegan.