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Mercedes S 500: S-Klasse-Cabrio fährt Konkurrenz davon

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Mercedes S 500: S-Klasse-Cabrio fährt Konkurrenz davon
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Offener Luxus

Neues S-Klasse Cabrio fährt der Konkurrenz davon

Press-Inform, Stefan Grundhoff


Aktualisiert am 15.04.2016Lesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Das neue Mercedes S-Klasse Cabriolet – staunen und träumen. (Quelle: Hersteller-bilder)

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Mercedes legt mit dem Cabriolet das sechste Derivat seiner S-Klasse-Baureihe auf. Konkurrenz hat der offene Schönling nur wenig – die kommt von Bentley und Rolls-Royce. Audi, BMW, Jaguar, Lexus oder Cadillac können davon nur träumen.

Mercedes hat die S-Klasse im Laufe der letzten Jahre zu einer eigenen, überaus erfolgreichen Submarke entwickelt, die mehr Geld ins Haus holt als Smart und Maybach zusammen.

45 Jahre lang hatte es kein Cabriolet des Mercedes S-Klasse gegeben. Die offene Variante krönt die Baureihe nicht nur in Sachen Preisgestaltung, denn exklusiver als in einem Mercedes S-Klasse Cabriolet kann man kaum reisen, ohne einen Bentley Continental oder einen Rolls-Royce Dawn zu erstehen.

Die gute Nachricht: die beiden AMG-Topmodelle S 63 und S 65 mit stramm bollernden 585 bzw. 630 PS kann man sich getrost sparen. Bereits der 455 PS starke S 500er bringt einen zum Träumen in der Sonne. Mehr Dampf und mehr Wumms braucht bei einem S-Klasse Cabriolet niemand – egal bei welchem Wetter. Und die eingesparten knapp 50.000 Euro zwischen S 500 und S 63 AMG kann man getrost für Benzin, wochenendliche Hotelübernachtungen und das geeignete Freizeitoutfit ausgeben.

Eng verwandt mit dem Coupé

Natürlich ist das Mercedes S-Klasse Cabriolet kein komplett eigenständiges Auto. Technisch ist der offene Schönling eng mit dem ähnlich eleganten Coupé verwandt. Daher ist das S 500 Cabriolet ebenso wie die Variante mit festem Dach kein echter Viersitzer. Kinder kommen in den 2+2-Sitzer auch hinten unter, doch ausgewachsenen Personen kann man die beiden Sitzgelegenheiten im Fond kaum zumuten.

Wenig Platz im Fond

Dabei ist der Reisekomfort hinten durch elektrisch verstellbare Kopfstützen, ausfahrbaren Windschott, Sitzheizung und wohlige Ledersitze allemal angenehm. Es hapert allein bei der Freiheit für die Beine und bei geschlossenem Dach wird es für die Fondinsassen recht düster. Ohnehin wird die zweite Reihe in einem Luxuscabrio eher für den Transport von Gegenständen benötigt, die nicht im Laderaum unterkommen, dessen Volumen beim S 500 zwischen 250 und 350 Litern liegt.

Im S-Klasse Cabrio darf es mehr sein

Während beim S-Klasse Coupé oder dem ins Abseits geratene SL Roadster jeweils auch ein 367 PS starkes V6-Einstiegsaggregat verfügbar ist, gibt es beim elitärer positionierten Mercedes S-Klasse Cabrio nur doppelt aufgeladene Acht- und Zwölfzylinder. Der S 500 ist hierbei eine echte Glanzbesetzung, denn dank 455 PS und einem mächtigen Drehmoment von 700 Newtonmetern ab 1800 Touren kann man sich das Schielen zur AMG-Version sparen.

Entfacht ordentlich Wind

Der S 500 schiebt auch ohne fehlenden Allradantrieb brachial an und so donnert der offene Schwabe aus dem Stand in 4,6 Sekunden auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h. Deutlich besser als ihr Siebengang-Vorgänger präsentiert sich die Neungang-Automatik, die in den beiden Fahrmodi Economy und Sport exzellent abgestimmt mit dem 4,7 Liter großen Achtzylinder zusammenarbeitet.

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