Nach Ärger um Hotelrechnung
Jimi Blue Ochsenknecht muss wieder vor Gericht
08.07.2026 – 15:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Fall schien erledigt: Jimi Blue Ochsenknecht hatte die Hotelrechnung gezahlt und kam ohne Strafe davon. Doch nun hat ein Gericht diese Entscheidung gekippt.
Ende 2021 feierte Jimi Blue Ochsenknecht in einem Vier-Sterne-Hotel in Kirchberg bei Kitzbühel seinen 30. Geburtstag. Die Rechnung über 13.827,30 Euro blieb danach jahrelang unbezahlt. Im August 2025 schien die Sache vor dem Landesgericht Innsbruck schließlich beigelegt: Ochsenknecht übernahm Verantwortung, zahlte 18.000 Euro und kam ohne Strafe davon.
Doch damit ist der Fall nun doch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck legte Beschwerde gegen diese Entscheidung ein und bekam Recht. Das Oberlandesgericht Innsbruck hat der Beschwerde stattgegeben, wie unter anderem „oe24“ berichtet. Der Prozess muss von vorn beginnen.
- Jimi Blue Ochsenknecht festgenommen: Diese Ex beglich seine Rechnung
Der Richtersenat habe entschieden, dass „die Verantwortung des Angeklagten und die geleistete Schadensgutmachung nicht ausreichen, um daraus eine von Unrechtsbewusstsein getragene Verantwortungsübernahme abzuleiten“. Eine solche Verantwortungsübernahme sei aber Voraussetzung dafür, ein Strafverfahren auf diesem Weg einzustellen.
Termin steht noch nicht fest
Für Jimi Blue Ochsenknecht gibt es gegen diesen Beschluss keine weiteren rechtlichen Möglichkeiten. Das Verfahren wird nun am Landesgericht Innsbruck fortgesetzt. Wann der neue Prozesstermin stattfindet, steht noch nicht fest.
Dem Sohn von Schauspieler Uwe Ochsenknecht wird schwerer Betrug vorgeworfen. Trotz mehrfacher Mahnungen, Ratenzahlungsangeboten und rechtskräftiger Zivilurteile hatte Jimi Blue Ochsenknecht die unbezahlte Rechnung des Hotels „Sonne“ in Kirchberg bei Kitzbühel nie beglichen. Hotelchef Wilhelm Steindl erstattete schließlich Anzeige.
Im Juni 2025 wurde Jimi Blue Ochsenknecht am Hamburger Flughafen festgenommen und saß 23 Tage in Untersuchungshaft. Erst dann wurde der offene Betrag von 13.827,30 Euro bezahlt, woraufhin Ochsenknecht gegen Kaution freikam. Für ihn gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
