Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Was sind tropische Nächte? Im Inneren des tödlichen Phänomens, das sich hinter Europas glühender Hitzewelle verbirgt

22 Juni 2026

Frankfurt verbietet Grillen in Öffentlichkeit – Brandgefahr bei Hitze

22 Juni 2026

Pantisano bittet um Entschuldigung für Faschismus-Vorwurf

22 Juni 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Lifestyle»Ceviche: Kennen Sie schon das Sushi der Anden?
Lifestyle

Ceviche: Kennen Sie schon das Sushi der Anden?

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Ceviche: Kennen Sie schon das Sushi der Anden?
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Ganz einfach selbst zubereiten

Das Sushi der Anden – kennen Sie Ceviche?


Aktualisiert am 22.06.2026 – 08:12 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein echtes peruanisches Ceviche mit roher Makrele. Weitere Zutaten sind rote Zwiebeln, Limetten und Aji (ein scharfer Pfeffer). Serviert wird das Gericht mit geröstetem Mais (cancha). (Quelle: IMAGO)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Garen ohne Feuer, das ist das Geheimnis von Ceviche. Die wichtigsten Zutaten der Nationalspeise Perus sind frischer Fisch, Salz, Limettensaft und Chili.

Roher Fisch, Salz, Limette, Chili, mehr braucht es für ein gutes Ceviche nicht. Das Nationalgericht der peruanischen Küche zwischen Pazifik und Anden ist jedoch mehr als nur durch Zitrussäure kaltgegarter Fisch.

Für den deutsch-peruanischen Koch Juan Danilo ist Ceviche „ein aufregendes und komplexes Geschmackserlebnis“. Wer Säure und Schärfe mag, sollte selbst ein Ceviche zubereiten. Danilo, in Berlin heimisch, ist begeistert von der Küche seines Heimatlandes. Basierend auf den traditionellen Rezepten der Inkas entwickelte sie sich durch Einflüsse verschiedener Einwanderergruppen zu einer der besten Küchen Lateinamerikas.

Die Kunst des Garens ohne Feuer

„Ceviche ist das perfekte Beispiel für die peruanische Küche. Es ist eine ebenso leichtfüßige wie ausgewogene Mischung aus Zutaten und sich gegenseitig potenzierenden Aromen“, schreibt Danilo in seinem Buch „Ceviche“. Die Historie geht so: „Siwichi“ bedeutet frischer Fisch auf Quechua, der Hauptsprache im Reich der Inka. Diese hatten Wege entwickelt, um den Tagesfang aus Seen, Flüssen und Ozean schnell hoch in die Anden zu bringen.

Die indigene Bevölkerung garte den rohen Fisch nur mit Salz und der Säure der Tumbos, passionsartigen Früchten, und würzte ihn mit Pfefferschoten. Mit den Spaniern kamen die Zitronen, mit deren Saft weißer Fisch stunden- bis tagelang mariniert wurde. Die japanischen Einwanderer gaben den Impuls für eine sehr kurze Garzeit, die heute bevorzugte Ceviche-Technik.

Das Ergebnis ist ein Gericht, das in Peru zelebriert wird und auch weltweit die gehobene Gastronomie erreicht hat. „Früher hat man Ceviche von 5 Uhr morgens bis 11 Uhr mittags gegessen. Damals gab es noch nicht die Kühlmöglichkeiten“, sagt Danilo. Überall in Peru gibt es sogenannte Cevicherias. „Es gibt sogar Adressen, da klopft man nur an die Tür, wird hereingelassen und der Koch bereitet seine besondere Ceviche-Spezialität zu“, erzählt der Autor.

Klassisches Ceviche neu interpretiert

Früher aß man nur klassisches Ceviche. „Heute probieren die jungen Köche ihre Interpretationen aus, mal mit Mango, Passionsfrucht oder Avocado. Ich persönlich bevorzuge das klassische Ceviche aus Fisch, frischer Limette, Salz, Chili, begleitet von Zwiebeln, Süßkartoffeln und weißem Mais“, so Danilo.

„Der Fisch muss ein festes Fleisch haben“, empfiehlt er. Seine Favoriten sind Seezunge, Zacken- oder Goldbarsch oder Adlerfisch. Lachs ginge auch, ebenso wie Meeresfrüchte, zum Beispiel Garnelen, Jakobsmuscheln, Venusmuscheln, Oktopus und auch Flusskrebse.

Martin Volkelt, Leiter der Produktentwicklung und Koch bei der Fischmanufaktur Deutsche See in Bremerhaven, ist ebenfalls ein Liebhaber klassischen Ceviches: „Es ist ein so tolles Rezept. Da muss man nicht groß experimentieren.“ Das A und O sei absolut frischer Fisch in Sushi-Qualität. Der Fischexperte rät, beim Fischhandel des Vertrauens oder online einzukaufen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Hunde-Malaria durch Zecken? Wichtiges zur Babesiose

22 Juni 2026

KI-Verdacht – Sind diese Hotelfotos echt?

22 Juni 2026

Hitzefrei – diese Rechte haben Arbeitnehmer

22 Juni 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Frankfurt verbietet Grillen in Öffentlichkeit – Brandgefahr bei Hitze

22 Juni 2026

Pantisano bittet um Entschuldigung für Faschismus-Vorwurf

22 Juni 2026

Ist gegen Lionel Messi ein Kraut aus Österreich gewachsen?

22 Juni 2026

Deutlich mehr Batteriespeicher gebaut

22 Juni 2026

Neueste Beiträge

Er starb bereits vor zwei Monaten

22 Juni 2026

Omega-Hoch blockiert Abkühlung, Rekord möglich

22 Juni 2026

Hunde-Malaria durch Zecken? Wichtiges zur Babesiose

22 Juni 2026

Recent Posts

  • Was sind tropische Nächte? Im Inneren des tödlichen Phänomens, das sich hinter Europas glühender Hitzewelle verbirgt
  • Frankfurt verbietet Grillen in Öffentlichkeit – Brandgefahr bei Hitze
  • Pantisano bittet um Entschuldigung für Faschismus-Vorwurf
  • Ist gegen Lionel Messi ein Kraut aus Österreich gewachsen?
  • Deutlich mehr Batteriespeicher gebaut

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.