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Auto

Ladesäulen für Elektroautos bleiben meist ungenutzt

wochentlich.deBy wochentlich.de28 April 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Ladesäulen für Elektroautos bleiben meist ungenutzt
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Milliarden fließen in das Ladenetz für Elektroautos, doch viele Säulen bleiben ungenutzt. Wer zu Hause laden kann, spart. Alle anderen zahlen höhere Preise. Denn der Ausbau folgt nicht dem Bedarf, sondern dem politischen Willen.

An Deutschlands Straßen entsteht derzeit in hohem Tempo ein gewaltiges Denkmal politischer Fehlsteuerung: übers Land verteilte Ladeparks und Stromsäulen, finanziert mit Milliarden aus Steuergeldern und getrieben vom politischen Ziel, Elektromobilität sichtbar zu beschleunigen. Doch die Nutzung hält mit dem Ausbau nicht Schritt. Denn es wird eine Infrastruktur aus dem Boden gestampft, die nicht der Nachfrage folgt, sondern dem politischen Willen.

Die Nutzer sind klüger als die Planung

Die Daten zeigen ein klares Bild: Während das Netz zweistellig wächst, waren öffentliche Ladepunkte zuletzt im Schnitt nur zu etwa zwölf Prozent gleichzeitig belegt. Das ist kein Scheitern der Elektromobilität, sondern Ausdruck rationalen Verhaltens: Wer ein E-Auto fährt, lädt dort, wo es am einfachsten und günstigsten ist: meist zu Hause.

Über eine Million private Wallboxen sind inzwischen installiert. Rund vier von fünf Ladevorgängen finden im privaten Umfeld statt. Damit verändert sich die Funktion der öffentlichen Infrastruktur grundlegend: Sie ist nicht Basis der Versorgung, sondern Ergänzung.

Aufbau einer neuen Ladesäule: Ob hier je ein Auto parkt, ist schon heute fraglich.Vergrößern des Bildes
Aufbau einer neuen Ladesäule: Ob hier je ein Auto parken wird, ist schon heute fraglich. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Manuel Kamuf)

Der Fehler im System

Für Betreiber wird genau das zum Problem: hohe Investitionen, geringe Auslastung. Um wirtschaftlich zu bleiben, sind die Preise an öffentlichen Ladesäulen hoch. Das wiederum verstärkt den Anreiz, sie zu meiden. Angebot und Nachfrage entkoppeln sich.

Der zentrale Fehler liegt nicht im Verhalten der Nutzer, sondern in einer Förder- und Ausbaupolitik, die eine Infrastruktur schneller aufgebaut hat, als sie tatsächlich gebraucht wird.

So entsteht eine neue soziale Schieflage: Wer zu Hause laden kann, wird begünstigt. Wer auf öffentliche Ladesäulen angewiesen ist, zahlt den Preis dieser Entwicklung.

Das Netz altert, während es noch wächst

Gleichzeitig verschiebt sich der technische Bedarf. Gefragt sind heute vor allem schnelle Ladepunkte für unterwegs. Viele der anfangs installierten langsamen Stationen passen nicht mehr zum Nutzungsverhalten.

Ausbau und Förderung laufen weiter, obwohl Teile der Infrastruktur bereits heute am Bedarf vorbeigehen und wirtschaftlich kaum noch tragfähig sind.

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Ein Netz ist kein Selbstzweck

Die Politik steht daher vor einer Korrekturaufgabe. Ein dichtes Netz bleibt wichtig, aber es ersetzt nicht die Frage nach seiner Nutzung. Erfolg bemisst sich nicht an der Zahl installierter Ladepunkte, sondern daran, ob die Infrastruktur im Alltag funktioniert.

Wo das nicht der Fall ist, wird das Missverhältnis sichtbar: Nutzlose Ladesäulen sind die Grabsteine eines Ausbaus, der schneller war als die Nachfrage.

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