„Himmlische Berge“ – so heißt dieses Tien Shan, das gewaltige Gebirge, welches sich über Zentralasien erstreckt, ins Deutsche übersetzt. Auf den malerischen Wanderrouten fehlt jede Spur vom Massentourismus. Dafür prägen türkisfarbene Bergseen, schroffe Gipfel und unendliche Weiten die Szenerie.
Urlauber sollten jedoch Lust auf ein Abenteuer haben: Hier leben seltene Tiere wie der Schneeleopard, und Reisende gehen auf Trekkingtouren, übernachten in traditionellen Jurten und können wilde Pferde beobachten.
1. Tiwai Island, Sierra Leone
Auf Platz eins der Liste liegt schließlich Tiwai Island, ein Regenwald-Paradies im Gola-Nationalpark, das 2025 sogar mit dem Unesco-Welterbe-Status ausgezeichnet wurde. Sierra Leone setzt auf nachhaltigen Ökotourismus, neue Flugverbindungen und eine ambitionierte Zehn-Jahres-Strategie, um Reisenden Natur und Kultur näherzubringen – und gleichzeitig lokale Gemeinschaften zu stärken.
Naturliebhaber können hier eine besondere Artenvielfalt erleben, denn das Wildschutzgebiet auf der Insel beherbergt bedrohte Tiere wie die Rotstummelaffen oder seltene Schmetterlinge. Auch Flusspferde und Zwergkrokodile sind dort beheimatet. Besucher können auf geführte Wanderungen gehen und sogar in speziellen Camps übernachten.
Für die „Not Hot List 2026“ prüfte das Trendforschungsbüro Globetrender zusammen mit Intrepid rund 30 Reiseziele nach drei Kriterien: geringe Besucherzahlen, touristische Infrastruktur mit nachhaltigem Wachstumspotenzial und aktuelle Entwicklungen, die diese Ziele 2026 besonders relevant machen.
Grundlage waren internationale Ankunftszahlen, Investitionspläne und lokale Expertisen. Der Reiseveranstalter weist darauf hin, dass das Ergebnis kein wissenschaftliches Ranking ist, sondern eine Mischung aus Daten, Recherche und redaktioneller Bewertung.
