Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Erklärt: Die Regeln rund um Pauschalreisezuschläge – und welche Anbieter diese nicht erheben

1 Mai 2026

Polizei will robust gegen mögliche Gewalttäter vorgehen

1 Mai 2026

Weniger Asylanträge – Dobrindt sieht sich bestätigt

1 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Überfüllte Notaufnahmen – Lauterbach plant „große Reform“
Politik

Überfüllte Notaufnahmen – Lauterbach plant „große Reform“

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Januar 2024Keine Kommentare4 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Überfüllte Notaufnahmen – Lauterbach plant „große Reform“
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Stundenlanges Warten in der Notaufnahme, überlastete Ärzte und Pflegekräfte – Patienten werden im akuten Fall heute oft nicht ideal versorgt. Eine umfassende Reform soll das ändern.

Patientinnen und Patienten mit akuten Beschwerden sollen künftig weit seltener in der Notaufnahme eines Krankenhauses behandelt werden. Ziel einer großangelegten Notfallreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) soll es sein, dass die Hilfesuchenden bereits am Telefon oder vor Ort im Krankenhaus verstärkt in eine nahe Praxis geschickt werden.

Viel stärker als bisher sollen Versicherte auch direkt telemedizinisch betreut werden. Insgesamt sei eine „große Reform“ geplant mit „einem unfassbar großen Potenzial, um Geld zu sparen und gleichzeitig die Versorgung zu verbessern“, sagte Lauterbach in Berlin.

Heute sind die Notfallambulanzen häufig überfüllt – Ärzteorganisationen beklagen seit Jahren, dass vor allem am Wochenende dort auch viele Menschen mit leichteren Beschwerden vorstellig würden. Lauterbach erläuterte, 25 bis 30 Prozent der Fälle aus Notfallambulanzen könnten auch in Arztpraxen behandelt werden.

Neue Zentren mit angeschlossenen Praxen

Die Notaufnahmen sollen künftig in neue Integrierte Notfallzentren aufgehen. Pro 400.000 Einwohnerinnen und Einwohner solle es ein Zentrum geben, kündigte Lauterbach an. Zu diesen Zentren soll auch je eine ambulante Notdienstpraxis in unmittelbarer Nähe gehören. Die Einschätzung, wo die Patientinnen und Patienten versorgt werden sollen, soll an einem sogenannten gemeinsamen Tresen stattfinden.

In Kern ziele die Reform darauf ab, dass die Patientinnen und Patienten dort behandelt werden, wo es am besten und schnellsten gehe, so Lauterbach. „Das muss nicht immer das Krankenhaus sein“, sagte der Politiker. „In vielen Fällen ist die notdienstliche Akutversorgung sehr viel sinnvoller.“ Häufig genüge auch der Besuch der Hausarztpraxis am nächsten Tag.

Verbindung von 116 117 und 112

Die unter der Rufnummer 116 117 erreichbaren Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen sollen ausgebaut werden. Sie sollen mit den unter 112 erreichbaren Rettungsleitstellen vernetzt werden. So soll es künftig egal sein, welche der beiden Nummern man wählt. Patientinnen und Patienten sollen dort dann eine Ersteinschätzung bekommen, wohin sie gehen sollen. Wählt ein Notfall-Patient die 116 117, soll er beispielsweise auch auf diese Weise einen Krankenwagen geschickt bekommen können.

Leichte Fälle ohne Arztbesuche

Auch Telemedizin soll ausgebaut werden, wie Lauterbach erläuterte. Wenn die Ärztin oder der Arzt telefonisch oder per Video einen Praxis- oder Klinikbesuch als nicht nötig erachten, dann soll so auch ein elektronisches Rezept oder eine elektronische Krankschreibung ausgestellt werden können. Der Behandlungsfall könne dann abgeschlossen werden, ohne dass Betroffene außer Haus gehen müssten, so Lauterbach.

Reformgesetz soll 2025 gelten

Auch die neuen Notfallzentren sollen sich mit den Terminservicestellen vernetzen. So soll es nach Angaben Lauterbachs möglich werden, dass man dort direkt Termine für eine Weiterbehandlung angeboten bekommt. Die Reform solle in der ersten Jahreshälfte im Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden und ab Anfang 2025 gelten.

Ärzte fordern zusätzliches Personal

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin, in deren Räumen Lauterbach seine Vorschläge vorstellte, wertete die Pläne positiv. „Für mehr Leistungen sind mehr Ressourcen erforderlich“, mahnte der KV-Vorsitzende Burkhard Ruppert allerdings. Zusätzliches Personal und ausreichende Finanzierung seien nötig. Der während der Corona-Pandemie bekanntgewordene Intensivmediziner Christian Karagiannidis forderte Tempo bei der geplanten Reform. „Schaut man sich an, wer in die Notaufnahmen in Deutschland kommt, dann zeigt sich, dass dort extrem viele 80- bis 90-Jährige hinkommen“, sagte Karagiannidis der „Ärzte Zeitung“ (Dienstag, online). Häufig stehe bei ihnen mehr ein Versorgungsproblem im Vordergrund als eine schwere Erkrankung.

Lob aus der Koalition

Auch die Grünen unterstützten Lauterbachs Reformpläne. Heute gebe es „eine toxische Gleichzeitigkeit von Über-, Unter- und Fehlversorgung“, sagte Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen der Deutschen Presse-Agentur. Die Reform sei überfällig. „So können auch Notfälle, die die Strukturen eines Krankenhauses, nicht aber einen Aufenthalt in einem solchen brauchen, zukünftig besser versorgt werden.“ Mit einer Regelung zur Finanzierung spezieller ambulanter Notfallversorgungen wie Telenotfallmedizin, Notfallpflegeteams, Gemeindenotfallsanitätern und psychiatrischen Krisendiensten sollten nicht notwendige Transporte und stationäre Klinik-Aufenthalte vermieden werden.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Weniger Asylanträge – Dobrindt sieht sich bestätigt

1 Mai 2026

Lars Klingbeil verteidigt Kanzler Friedrich Merz gegen Donald Trump

1 Mai 2026

Gewerkschaften kündigen Widerstand gegen Sozialkürzungen an

1 Mai 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Polizei will robust gegen mögliche Gewalttäter vorgehen

1 Mai 2026

Weniger Asylanträge – Dobrindt sieht sich bestätigt

1 Mai 2026

Georg Zimmermann: Deutscher gewinnt Rad-Klassiker Eschborn-Frankfurt

1 Mai 2026

Eigentümergemeinschaft: Hausgeld, Rücklagen und Kosten

1 Mai 2026

Neueste Beiträge

Rede zu Geburtstag rührt Gäste zu Tränen

1 Mai 2026

Notfall-Entscheidung – Wal wird in Ostsee freigesetzt

1 Mai 2026

Sauce Hollandaise schnell zubereiten: So gelingt die Spargel-Soße

1 Mai 2026

Recent Posts

  • Erklärt: Die Regeln rund um Pauschalreisezuschläge – und welche Anbieter diese nicht erheben
  • Polizei will robust gegen mögliche Gewalttäter vorgehen
  • Weniger Asylanträge – Dobrindt sieht sich bestätigt
  • Georg Zimmermann: Deutscher gewinnt Rad-Klassiker Eschborn-Frankfurt
  • Eigentümergemeinschaft: Hausgeld, Rücklagen und Kosten

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.