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You are at:Home»Tech»Mit Satelliten: Esa will Sonnenfinsternis simulieren
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Mit Satelliten: Esa will Sonnenfinsternis simulieren

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Mit Satelliten: Esa will Sonnenfinsternis simulieren
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Im September startet die Esa eine spektakuläre Mission: Zwei Satelliten sollen eine Sonnenfinsternis simulieren. Was es damit auf sich hat.

Eine Sonnenfinsternis ist ein einzigartiges Ereignis. Sie entsteht, wenn Sonne, Mond und Erde in einer Linie stehen und die Sonne vom Mond verdeckt wird. In bestimmten Teilen der Erde kann man dann die sogenannte Sonnenkorona sehen – die Strahlen der Sonne, die hinter dem Mond hervorscheinen.

Nun steht ein Meilenstein in der Astronomie bevor: Im September dieses Jahres sollen zwei Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation Esa ins All geschossen werden. Dabei soll von zwei Satelliten eine Sonnenfinsternis simuliert werden, um insbesondere auch die Sonnenkorona zu untersuchen. In dieser Region entstehen koronale Massenauswürfe – also Sonnenstürme.

„Es wird spektakulär sein“

Das Satelliten-Duo „Proba-3“ wird dabei in einer Tandem-Formation um die Erde fliegen. Schließlich stellen sie sich so auf, dass einer der Flugkörper einen Schatten wirft, der die Sonne blockiert und ihre Atmosphäre sichtbar macht. Einer der Satelliten simuliert also sozusagen einen „Mini-Mond“. Mithilfe spezialisierter Instrumente wollen die Wissenschaftler die Sonnenkorona dann untersuchen.

Spezielle Filter „ermöglichen die Beobachtung der Korona in verschiedenen Polarisationswinkeln, so, als würde man zwischen verschiedenen polarisierten Sonnenbrillen wechseln“, erklärt Joe Zender, Esa-Projektwissenschaftler für „Proba-3“. Die Mission erlaubt es den Wissenschaftlern, dieses einzigartige astronomische Ereignis eingehend zu erforschen.

„Wir werden nicht ganz so nah an den Sonnenrand herankommen wie bei einer irdischen Sonnenfinsternis, aber es wird spektakulär sein, solche Bilder stundenlang zu sehen, verglichen mit den 5 bis 10 Minuten, die eine Sonnenfinsternis dauert“, erläutert Russell Howard, US-Astrophysiker von der John Hopkins University.

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