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Flammen im Haus: Bewohner wollen aus Fenster springen

wochentlich.deBy wochentlich.de24 Dezember 2023Keine Kommentare2 Mins Read
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Flammen im Haus: Bewohner wollen aus Fenster springen
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Dramatischer Einsatz kurz vor Weihnachten: Hausbewohner wollen sich vor den Flammen in Sicherheit bringen. Dabei lassen sie ein kleines Kind aus einem Fenster fallen.

Am späten Samstagabend gegen 22.20 Uhr war die Feuerwehr in Twistringen (Landkreis Diepholz) im Einsatz. Dort stand ein Mehrfamilienhaus an der Großen Straße so massiv in Flammen, dass die Alarmstufe beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte sofort erhöht wurde.

Den Bewohnern des Hauses sei der Fluchtweg durch Rauch versperrt worden, teilt die Feuerwehr mit. Ein kleines Kind wurde aus einem Fenster in die Hände von Ersthelfern fallen gelassen. Weitere Bewohner hatten ebenfalls springen wollen, sie und weitere Betroffene wurden mit der Drehleiter gerettet.

Da nicht bekannt war, wie viele Personen sich in dem Mehrfamilienhaus aufhalten, wurde ein Massenanfall von Verletzten ausgelöst. Ein Trupp ging mit Atemschutz in das Gebäude und fand schließlich zwei weitere Menschen in einem Anbau im Erdgeschoss vor und rettete sie vor den Flammen.

Feuer in Twistringen: Bundesstraße voll gesperrt

Die B51 wurde während des Einsatzes voll gesperrt. Auch eine angrenzende Bäckerei musste abgesichert werden, da das Feuer drohte, auf diese überzugreifen. Der Einsatz dauerte etwa 3 Stunden, das Feuer konnte gelöscht und ein Ausbreiten der Flammen verhindert werden.

Alle Bewohner wurden laut Feuerwehr und Polizei evakuiert. Drei Menschen wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht: Eine schwerst verletzte Frau mit Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung, ein Mann mit einer schweren Rauchgasvergiftung und ein weiterer Mann mit schweren Verbrennungen. Aus dem Mehrfamilienhaus mussten insgesamt 17 Personen, darunter zwei Kinder, mit leichten Rauchgasintoxikationen vom Rettungsdienst versorgt werden.

Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Im Einsatz waren etwa 215 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Stadtverwaltung. Der Schaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt, das Mehrfamilienhaus ist unbewohnbar.

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