Toto-Pokal-Auslosung
1860 München trifft auf Kreisklassen-Klub aus Oberbayern
10.07.2026 – 19:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Die erste Aufgabe im Toto-Pokal führt den TSV 1860 München in den Landkreis Erding. Die „Löwen“ treffen auf den SV Eintracht Berglern – dort ist die Vorfreude bereits groß.
Der TSV 1860 München spielt in der ersten Runde des bayerischen Toto-Pokals gegen den SV Eintracht Berglern. Der Kreispokalsieger aus dem Fußballkreis Donau-Isar durfte sich seinen Gegner nach der Auslosung selbst aussuchen und entschied sich erwartungsgemäß für die „Löwen“.
„Seit dem Finalsieg zu Hause gegen Mindelstetten haben wir eine WhatsApp-Gruppe aufgemacht mit Abstimmungen“, sagte Berglerns Mittelfeldspieler Sebastian Herrmann. Wirklich offen sei die Entscheidung allerdings nicht gewesen. „Wir haben eigentlich weiter unten geplant, weil ganz oben war eigentlich klar, wen wir nehmen. Das sind die Sechzger Löwen, natürlich“, sagte der 28-Jährige.
Berglern spielt in der Kreisklasse Donau/Isar 4. Wie viele Zuschauer das Pokalspiel verfolgen können, muss der Verein noch klären. Möglicherweise könne das Gelände Platz für bis zu 1.500 Menschen bieten, sagte Herrmann. Die Gegebenheiten müssten allerdings zunächst noch überprüft werden.
Berglern gewann Kreisfinale vor Rekordkulisse
Das Ticket für den Toto-Pokal hatte sich Eintracht Berglern Anfang Mai gesichert. Im Kreisfinale Donau-Isar setzte sich die Mannschaft zu Hause mit 3:1 gegen den FC Mindelstetten durch. 450 Zuschauer verfolgten die Partie – laut dem Verein eine Rekordkulisse.
In der ersten Runde des bayerischen Landespokals kommt traditionell das sogenannte Wunschlos-Prinzip zum Einsatz. Die Sieger der Kreispokal-Wettbewerbe werden nacheinander gezogen und dürfen sich anschließend einen Gegner aussuchen. Der klassenniedrigere Verein erhält in der Regel das Heimrecht.
In der vergangenen Saison waren die Münchner „Löwen“ bis ins Finale vorgedrungen. Dort unterlagen sie den Würzburger Kickers nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit mit 2:4 im Elfmeterschießen.
Patrick Hobsch und Kilian Jakob vergaben damals vom Punkt. Für den DFB-Pokal hatte sich 1860 dennoch bereits vor dem Endspiel qualifiziert, weil Würzburg als bayerischer Amateurmeister schon einen Startplatz sicher hatte.
