Spektakel auf der Leinewelle
17-Jähriger entreißt Lokalmatador auf letzter Welle den Titel
27.07.2026 – 07:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Konstantin Leugermann liegt bei der Deutschen Meisterschaft in Hannover lange vorn. Dann gelingt einem 17-jährigen Konkurrenten ein nahezu perfekter Lauf.
Tausende Zuschauer haben am Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Rapid-Surfing auf der Leinewelle verfolgt. Nach Angaben des Deutschen Wellenreitverbands kamen an beiden Wettkampftagen jeweils rund 9.000 bis 10.000 Menschen an die Uferpromenade. Die Titel in den offenen Klassen sicherten sich der 17-jährige Yves Viala und die 34-jährige Valeska Schneider, beide aus München.
Besonders spannend verlief das Finale der Männer: Zunächst lag Konstantin Leugermann aus Osnabrück in Führung. Der 19-Jährige startet für den Leinewelle-Verein und wurde vom Hannoveraner Publikum lautstark unterstützt. Auf der letzten Welle zog Viala jedoch noch an ihm vorbei. Für seinen entscheidenden Lauf erhielt er 9,6 Punkte – die höchste Wertung des gesamten Wettbewerbs.
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Viala gewann damit seinen ersten großen Titel in der Erwachsenenklasse, Leugermann wurde Deutscher Vizemeister. Die Plätze drei und vier belegten die Münchner Marius Øystein Gerlach und Joshi Holy. Vorjahressieger Lennard Weinhold aus Köln war nach einer längeren Verletzungspause bereits im Halbfinale ausgeschieden. Zum Finaleinzug fehlten ihm lediglich 0,27 Punkte.
Valeska Schneider schafft Titel-Hattrick
Bei den Frauen setzte sich Valeska Schneider zum dritten Mal in Folge durch. Die 34-Jährige hatte bereits im Halbfinale um das Weiterkommen zittern müssen und erreichte erst mit ihrer letzten Welle den Endlauf. Auch dort fiel die Entscheidung spät: Mit 7,87 Punkten erzielte Schneider auf ihrer letzten Welle die höchste Wertung des Frauenfinales.
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Vizemeisterin wurde Anika Weizel aus Osnabrück. Auf den weiteren Plätzen folgten Ina Schorr und Lea Sasse aus München. Die erst 17-jährige Sasse beendete das Finale auf Rang vier.
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