1. FC Köln
Noch keine neuen Gesichter: Verein verliert Transferduell
16.06.2026 – 16:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Der 1. FC Köln hält sich auf dem Transfermarkt noch zurück. Die Verantwortlichen wollen Ruhe bewahren, haben jedoch auch schon Absagen kassiert.
Rund 14 Millionen Euro hat der 1. FC Köln in diesem Sommer bereits ausgegeben. Auf ein neues Gesicht warten die Anhänger der Geißböcke bislang allerdings vergeblich. Diese Summe, die aus Kölner Sicht durchaus eine beachtliche Größenordnung darstellt, diente zunächst mal, um die bislang ausgeliehenen Jakub Kaminski, Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß fest zu verpflichten.
Dass einige Ligakonkurrenten, beispielsweise Erzrivale Borussia Mönchengladbach mit bereits sechs Zugängen, schon munter eingekauft haben, bringt die FC-Verantwortlichen offenbar nicht aus der Ruhe. „Wir sollten uns davon nicht treiben lassen“, sagt Geschäftsführer Philipp Türoff im Interview mit dem „Geissblog“.
FC-Geschäftsführer Türoff: „Können mehr Fantasie entwickeln“
Der Kölner Finanzchef sieht es sogar als ein Zeichen der eigenen Entwicklung, dass der FC nicht sofort zuschlagen muss. „Wir sind weiter als in den letzten Jahren, als wir vor allem auf ablösefreie Spieler schauen mussten. Jetzt können wir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Fantasie entwickeln, an welche Spieler wir herantreten wollen“, erklärt Türoff, gibt jedoch auch zu: „Da ist die Konkurrenz sehr groß. Deshalb müssen wir geduldig bleiben.“
Dem Vernehmen nach holten sich die Geißböcke auf dem deutschen Markt bereits einige Absagen ab. So geschehen im Fall von Darmstadts Fraser Hornby. Der schottische Angreifer wählte letztlich zwischen Köln und dem VfL Wolfsburg – und entschied sich für die 2. Liga. Trotz des Abstiegs der Wölfe konnte der FC in Sachen Gehalt nicht mithalten.

El-Mala-Personalie setzt 1. FC Köln nicht unter Druck
Dass der geplatzte Brentford-Wechsel von Said El Mala für das bisherige Ausbleiben von externen Verpflichtungen verantwortlich ist, will Türoff derweil nicht bestätigen. „Genau das ist so wichtig zu verstehen“, sagt der 50-Jährige: „Wenn die gesamte Kaderplanung an einem einzigen Transfer hängen würde, stünden wir unter enormem Druck. Das wäre keine gute Ausgangslage.“
