Luftfahrt
Zwei Tote bei Flugshow-Unfall in Griechenland
Aktualisiert am 05.09.2026 – 17:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Player wird geladen
Ein lauter Knall, schwarzer Rauch – Augenzeugen schildern den Moment des Absturzes. Nach zwölf unfallfreien Jahren wurde die Athens Flying Week zum Schauplatz einer Tragödie.
Bei einer Flugshow auf dem Luftwaffenstützpunkt Tanagra rund 55 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt Athen ist ein griechischer Kampfjet abgestürzt. Die beiden Piloten des Jets vom Typ F-4 Phantom konnten nur tot geborgen werden, wie die Zeitung „To Proto Thema“ berichtete. Zur Unfallursache ist noch nichts bekannt; die Veranstaltung wurde sofort abgebrochen.
„Wir hörten einen gewaltigen Knall und sahen unmittelbar danach dichten schwarzen Rauch“, sagte eine Anwohnerin gegenüber der Zeitung „Kathimerini.“ Zahlreiche Videos, die Zuschauer auf Youtube gepostet haben, zeigen den Absturz.

Videotranskript lesen
Schwarzer Rauch steigt
neben den Zuschauern auf.
In Griechenland ist ein
Kampfjet abgestürzt.
Der Unfall ereignet sich während der
Athens Flying Week am Militärflugplatz
Tanagra nördlich von Athen.
Bei der verunglückten Maschine
handelte sich um einen F-4 Phantom
der griechischen Luftwaffe.
Was mit den Piloten passiert ist,
ist zunächst unklar.
Auch über verletzte Zuschauer liegen keine
bestätigten Angaben von Behörden vor.
Die F-4 Phantom blickt auf eine
jahrzehntelange Einsatzgeschichte zurück.
Auch die griechische Luftwaffe
hat bereits schwere Unglücke
mit diesem Flugzeugtyp erlebt.
Im Januar 2023 stürzte eine
griechische F-4 ins Ionische Meer.
Beide Piloten kamen ums Leben.
Die Athens Flying Week findet seit zwölf Jahren jeden September am griechischen Luftwaffenstützpunkt Tanagra statt. An der internationalen Flugschau nahmen dieses Jahr Dutzende Militär- und Zivilflugzeuge sowie Kunstflieger unter anderem aus Frankreich, Österreich, Spanien und Italien teil. Auch die deutsche Luftwaffe war unter anderem mit einem Eurofighter Typhoon und einem Tornado vertreten. Den Organisatoren zufolge gab es seit Bestehen der Veranstaltung noch nie einen Unfall.