LKA-Spezialisten vor Ort

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Hessen


23.06.2026 – 17:53 UhrLesedauer: 1 Min.

Trümmerteile auf dem Flugplatz im mittelhessischen Pohlheim: Ersthelfer fanden im Flugzeug zwei leblose Männer. (Quelle: Florian Wiegand/dpa)

Ein kleines Flugzeug stürzt in ein Feld neben der Start- und Landebahn eines Segelflugplatzes. Zunächst ist unklar, ob von dem Wrack eine Gefahr ausgeht.

Im mittelhessischen Pohlheim sind am Dienstag zwei Männer bei dem Absturz eines Propellerflugzeugs ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Beamten gegen 11.30 Uhr zum Segelflugplatz im Ortsteil Watzenborn-Steinberg alarmiert.

Aus noch unklarer Ursache war die kleine Maschine in ein Feld neben der Start- und Landebahn gekracht. „Ersthelfer und Einsatzkräfte fanden im Flugzeug zwei leblose Personen und begannen umgehend mit der Reanimation“, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

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Die beiden Opfer – der Pilot und ein Begleiter im Alter von 69 und 56 Jahren – wurden noch in Krankenhäuser gebracht. Aber die Ärzte konnten nichts mehr für die Männer tun: Beide erlagen ihren Verletzungen.

LKA-Spezialisten müssen Sprengladung entschärfen

Unterdessen sperrten Einsatzkräfte den Bereich um die abgestürzte Maschine großräumig ab. Spezialisten des hessischen Landeskriminalamtes wurden zum Absturzort beordert. Der Grund: Zunächst war unklar, ob von dem Flugzeugwrack eine Gefahr ausging.

Es ging um eine Notfallvorrichtung, die einen Fallschirm per Sprengladung auslösen konnte. Die Experten mussten die mit dem Notfallsystem verbundene Sprengladung zunächst entschärfen, erst danach übernahm ein Experte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen. Zahlreiche Feuerwehrkräfte waren am Nachmittag an der Unglücksstelle – auch um bei Temperaturen um 30 Grad für den Brandschutz auf dem Gelände zu sorgen.

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