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Politik

Zwei Männer wegen Unterstützung von Russen-Milizen gefasst

wochentlich.deBy wochentlich.de21 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Zwei Männer wegen Unterstützung von Russen-Milizen gefasst
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Mutmaßliche Putin-Unterstützer

Ermittler nehmen Drohnenschmuggler in Brandenburg fest

Aktualisiert am 21.01.2026 – 13:41 UhrLesedauer: 1 Min.

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Mutmaßliche Unterstützer prorussischer Gruppen in Brandenburg gefasst. (Quelle: Sven Kaeuler)

Zwei Männer sollen über Jahre prorussische Milizen in der Ukraine unterstützt haben. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft zugeschlagen.

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Unterstützer der ausländischen terroristischen Vereinigungen „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ festnehmen lassen. Wie die Behörde mitteilte, wurden der russische Staatsangehörige Suren A. und der deutsche Staatsangehörige Falko H. am Mittwoch in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Märkisch-Oderland in Brandenburg von Beamten des Bundeskriminalamts festgenommen. Grundlage waren Haftbefehle des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof vom 12. Januar. Zudem wurden Räumlichkeiten der Beschuldigten durchsucht.

Den beiden Männern wird vorgeworfen, in mehreren Fällen ausländische terroristische Vereinigungen unterstützt zu haben. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft nahmen sie seit 2016 führende Positionen in einem Verein ein, der Transporte von Versorgungsgütern, Medizinprodukten und Drohnen in den Donbass organisiert haben soll.

Diese Lieferungen seien zugunsten von Milizionären der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk erfolgt. Seit 2014 streben sie gewaltsam die Abspaltung der ukrainischen Regionen Donezk und Lugansk an. Ende 2022 wurden sie in die Befehlsstrukturen der russischen Streitkräfte eingegliedert.

Suren A. soll Vereinsgelder in Höhe von mehr als 14.000 Euro an die Gruppierungen weitergeleitet und zudem Gütertransporte für die Milizen finanziert haben. Falko H. wird vorgeworfen, mehrfach in den Donbass gereist zu sein, dort Gespräche mit Vertretern der Gruppierungen geführt, Lieferaufträge entgegengenommen und an der Verteilung der Güter mitgewirkt zu haben.

Die Beschuldigten sollen noch am Mittwoch dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Bereits im Mai 2025 hatte es im Kontext des Falls Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg gegeben.

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