Im Gegensatz zu Lukusa steht Leontine Kunyanda Shikukutu aus Namibia zu Beginn ihrer medizinischen Karriere. Sie lebt seit etwas mehr als einem Jahr in Deutschland und arbeitet am Essen der Universitätsklinikum im Essen, nachdem sie zu Hause ihre erste Ausbildung absolviert hat. Sie wollte ursprünglich Medizin studieren, konnte es sich aber damals nicht leisten. Stattdessen trainierte sie als Krankenschwester in Namibia und absolvierte einen Bachelor -Abschluss in klinischen Ehren in Krankenpflegewissenschaften.
Karriere im deutschen Gesundheitssektor
Kurz nach dem Abschluss kam der jetzt 26-Jährige nach mehreren Monaten Sprachausbildung mit Unterstützung des Talent Orange des Recruitment Agency. „Ich hatte immer davon geträumt, ins Ausland zu gehen“, sagt sie. „Ich wollte im medizinischen Bereich professionell wachsen, und Deutschland ist der beste Ort dafür.“ Im Krankenhaus wurde sie einer Station zugeordnet, die auf Knochenmarktransplantationen spezialisiert war. „Das war wie ein positives Omen für mich.“
Ein Traum, Krebspatienten zu helfen
In Namibia hatte Shikukutu sich um ihre Tante gekümmert, bei der Leukämie diagnostiziert wurde und zwei Jahre später verstarb. „Wir haben oft über meine Karriere gesprochen. Meine Tante war stolz auf mich, weil ich immer auf meiner Klasse gekommen bin.“ Heute, wenn sie mit Krebspatienten auf der Station Knochenmarktransplantation arbeitet, fühlt sie sich ihrer Tante nahe. Sie hofft, einen Master in medizinischer Physik zu machen und vielleicht sogar einen Doktortitel zu machen. „Ich möchte in Zukunft weiterhin Krebspatienten helfen.“ Aber zuerst muss sie die Abschlussprüfung bestehen, um ihren namibischen Abschluss zu erkennen, der für diesen Herbst geplant ist.
Leben in Deutschland: Krankenhaus, Sport und Freundschaften
Shikukutu möchte in Deutschland bleiben. „Ich war überrascht, wie grün es hier ist“, sagt sie in ihrer Freizeit, geht ins Fitnessstudio und spielt auch Volleyball in einer lokalen Liga. Zusammen mit ihren Kollegen im Krankenhaus hat ihr Team ihr geholfen, ihr Deutsch zu verbessern. Das Spielen von Volleyball hat zuvor eine deutsche Verbindung zu Hause geschaffen: Durch den Sport traf sie einen deutschen Freiwilligen, der ein Jahr sozialer Dienst in Namibia leistete. Sie trafen sich später wieder in Deutschland und die Freundin lud sie ein, Weihnachten mit ihrer Familie zu verbringen. „Ich hatte großes Glück“, sagt Shikukutu, der nicht nur Freundschaften dieser Art, sondern auch die unterstützenden Kollegen schätzt, die sie im Krankenhaus gefunden hat. Und es gibt noch etwas, das für sie besonders wichtig ist: „In Deutschland weiß ich, dass ich Rechte habe, ob ich Deutsch oder ein Ausländer bin, unabhängig von der Farbe meiner Haut. Das bedeutet mir viel.“
