WM in Montreal
Massensturz: Zwei Rad-Profis im Krankenhaus
26.09.2026 – 19:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Massensturz reißt das Feld in Montréal auseinander. Zwei Fahrerinnen werden ins Krankenhaus gebracht, die Titelverteidigerin verliert alle Medaillenchancen.
Die Straßenrad-WM der Frauen in Montréal ist von einem Massensturz überschattet worden. Rund 95 Kilometer vor dem Ziel kamen auf dem Rundkurs etwa 15 Fahrerinnen zu Fall. Die Schwedin Caroline Andersson und die Australierin Lauretta Hanson wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Deutsche Fahrerinnen waren nicht betroffen.
Andersson lag mit blutigem Gesicht auf dem Asphalt und erhielt von den Sanitätern eine Halskrause. Ein Mitglied des schwedischen Teams informierte, dass die 25-Jährige bei Bewusstsein und auf dem Weg ins Krankenhaus sei. Über die Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine Informationen. Hanson lag derweil nach dem Unfall lange regungslos am Boden. Laut australischen Medien sei auch sie inzwischen im Krankenhaus.
„Viel zu hohes Risiko“
Mehrere Favoritinnen verloren durch den Sturz ihre Medaillenchancen. Titelverteidigerin Magdeleine Vallieres aus Kanada, WM-Zweite Niamh Fisher-Black aus Neuseeland, Kim le Court aus Mauritius und das spanische Talent Paula Blasi waren ebenfalls in den Sturz verwickelt.
Blasi gab das Rennen auf. Danach sagte sie: „Als wir auf den Rundkurs gekommen sind, wurde es verrückt. Da wurde viel zu hohes Risiko gegangen.“ Vallieres und Fisher-Black schieden später ebenfalls aus.