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You are at:Home»Politik»Zehn Prozent des Sondertopfs für Infrastruktur aufgebraucht
Politik

Zehn Prozent des Sondertopfs für Infrastruktur aufgebraucht

wochentlich.deBy wochentlich.de22 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Modernisierung

Zehn Prozent des Sondertopfs für Infrastruktur aufgebraucht

Aktualisiert am 20.08.2026Lesedauer: 1 Min.

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Finanzminister Lars Klingbeil übergab in Halle (Sachsen-Anhalt) den Förderbescheid für ein Wasserwerk. (Quelle: Jan Woitas/dpa/dpa-bilder)

Die Gelder aus dem milliardenschweren Kredittopf der Bundesregierung flossen erstmal nur zäh ab. Jetzt werde aber investiert, sagt der Finanzminister.

Im milliardenschweren Sondertopf für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz sind fast ein Jahr nach dem Start zehn Prozent der Mittel aufgebraucht. Bis Ende Juli flossen nach Zahlen des Finanzministeriums rund 51,1 Milliarden Euro ab.

Insgesamt umfasst das schuldenfinanzierte sogenannte Sondervermögen 500 Milliarden Euro, die über zwölf Jahre in die Modernisierung des Landes investiert werden sollen. Im Grundgesetz ist geregelt, dass das Geld nur zusätzlich zu im Kernhaushalt ohnehin geplanten Investitionen genutzt werden darf. Es soll helfen, den Investitionsstau in Verkehrs- und Energieinfrastruktur, Bildung und Digitalisierung sowie Wohnungsbau aufzulösen.

„Wir investieren in Bahnstrecken, Krankenhäuser, Schulen, Kitas – und auch in moderne Wasserwerke“, erklärte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der in Halle (Sachsen-Anhalt) den Förderbescheid für ein Wasserwerk übergab. Vor Ort zeige das Geld jetzt Wirkung. In Halle werde es zu einer sicheren Wasserversorgung beitragen, was gerade angesichts von Hitze und Trockenperioden und auch zur Ansiedlung neuer Industrie wichtig sei. Bis 2036 sollen mit dem Geld aber auch viele Brücken und 300 Kilometer Tunnelröhren modernisiert werden.

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