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You are at:Home»Gesundheit»Zeckenstich ohne Zecke? Worauf Sie achten sollten
Gesundheit

Zeckenstich ohne Zecke? Worauf Sie achten sollten

wochentlich.deBy wochentlich.de11 April 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Zeckenstich ohne Zecke? Worauf Sie achten sollten
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Manchmal wird ein Zeckenstich erst bemerkt, wenn die Zecke bereits abgefallen ist. Doch lässt sich die Einstichstelle auch ohne Zecke als solche erkennen?

Zeckenstiche bereiten keine Schmerzen und bleiben deshalb nicht selten unbemerkt. Darum kommt es immer wieder vor, dass Zecken zustechen, mehrere Tage lang Blut saugen und sich wieder fallen lassen. Zurück bleibt dann nur eine Einstichstelle.

In den meisten Fällen ist ein Zeckenstich harmlos und bereitet höchstens vorübergehend Beschwerden, ähnlich wie bei einem Mückenstich. Allerdings können Zecken mit ihrem Speichel in seltenen Fällen auch ernsthafte Krankheiten übertragen – in Deutschland sind das vor allem Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).

Trägt eine Zecke solche Erreger in sich, steigt das Risiko für eine Infektion, je länger sie Blut saugt. Das Risiko lässt sich darum senken, wenn die Zecke nach einem Stich möglichst rasch entfernt wird. Konnte sich die Zecke jedoch unbemerkt vollsaugen und ist bereits wieder abgefallen, ist es dafür zu spät.

Wer eine verdächtige Einstichstelle am Körper findet und vermutet, dass eine Zecke sie verursacht haben könnte, sollte den Hautbereich darum einige Wochen lang im Auge behalten und auf Körperreaktionen achten. Lesen Sie in den folgenden Kapiteln, worauf es dabei ankommt.

Ein Zeckenstich bleibt in den meisten Fällen eher unauffällig. Ohne Zecke ist es deshalb nicht leicht, die Einstichstelle als Zeckenstich zu erkennen.

Häufig ist bei einem Zeckenstich ohne Zecke höchstens eine kleine Rötung zu erkennen, die in der Regel nur einen Durchmesser von ein bis zwei Zentimetern hat. Ähnlich wie bei einem Mückenstich verschwindet die harmlose Rötung nach wenigen Tagen von allein – meist innerhalb einer Woche. Diese Rötung hat jedoch nichts mit der sogenannten Wanderröte zu tun, die ein typisches Symptom für Borreliose wäre.

Ein Zeckenstich geht normalerweise ohne Schmerzen einher, kann jedoch unterschiedlich stark ausgeprägten Juckreiz hervorrufen: Während die Einstichstelle mit oder ohne Zecke in manchen Fällen stark juckt, ist der Juckreiz in anderen Fällen vielleicht nur schwach oder gar nicht vorhanden.

Zwar ist das Risiko für eine Infektion mit Borreliose oder FSME nach einem Zeckenstich eher gering. Dennoch sollten Betroffene, die bei sich einen Zeckenstich vermuten, aber keine Zecke am Körper gefunden haben, die Einstichstelle in den folgenden Wochen zur Sicherheit beobachten.

In den meisten Fällen wird die kleine, eventuell juckende Rötung, die mit einem Zeckenstich einhergehen kann, nach kurzer Zeit von selbst verschwinden. Entwickeln sich jedoch Symptome wie eine mindestens fünf Zentimeter große kreis- oder ringförmige Rötung an der Einstichstelle (oder woanders am Körper) oder treten grippeähnliche Beschwerden auf, sollten diese ärztlich abgeklärt werden. Wichtig ist dann, dass Betroffene den Arzt oder die Ärztin auf den Verdacht eines Zeckenstichs hinweisen, selbst wenn keine Zecke gesehen wurde.

Ein Zeckenstich kann unbemerkt bleiben, da Zecken keine Schmerzen verursachen. Wenn die Zecke bereits abgefallen ist, bleibt nur eine Einstichstelle zurück, die ohne Zecke schwer zu erkennen sein kann. Die meisten Zeckenstiche ohne Zecke verursachen höchstens eine kleine, manchmal juckende Rötung, die innerhalb einer Woche wieder verschwindet. Wenn Sie vermuten, dass Sie von einer Zecke gestochen wurden, sollten Sie die Einstichstelle beobachten und bei verdächtigen Anzeichen wie der Wanderröte oder bei grippeartigen Beschwerden einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, auch wenn keine Zecke gesehen wurde.

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