Nach Konkurrenzkampf
ZDF streicht „Die Maiwald“ nach erster Staffel
Aktualisiert am 13.08.2026 – 17:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Nur eine von zwei neuen ZDF-Serien darf in die zweite Staffel gehen. Der Sender hat eine Programmentscheidung getroffen.
Im März startete das ZDF auf seinem Donnerstagabend-Sendeplatz ein Experiment: Gleich zwei neue Serien gingen damals an den Start. Nun hat der Sender entschieden, welche davon weitergeht.
Wie das Medienmagazin „DWDL.de“ berichtet, wird „Die Maiwald“ mit Doris Schretzmayer in der Hauptrolle keine zweite Staffel erhalten. Eine ZDF-Sprecherin bestätigte dies auf Nachfrage des Magazins. „Einfach Elli“ mit Klara Deutschmann wird hingegen weitergehen. Eine neue Staffel befindet sich bereits in Produktion und soll vier Folgen umfassen, also zwei mehr als die erste Staffel.

In „Die Maiwald“ spielte Doris Schretzmayer eine Tierärztin im Salzburger Land, die sich um allerlei Tiere kümmerte. Neben Schretzmayer waren unter anderem Michael A. Grimm, Sonsee Neu, Bernhard Piesk, Klara Eham, Atrin Haghdoust, Janina Elkin und Christian Schneeweiß zu sehen. Im zweiten Film wirkte außerdem Uschi Glas mit. Produziert wurde die Serie von Polyphon Film.
Die Sendersprecherin erklärte: „Mit ‚Die Maiwald‘ und ‚Einfach Elli‘ hat das ZDF zwei starke neue Serien ausprobiert, die beide beim Publikum überzeugen konnten. Im Ergebnis hat sich das ZDF gleichwohl entschieden, die Serie ‚Die Maiwald‘ nicht fortzusetzen. Wir danken dem gesamten Team für diese tolle Produktion.“
Ein Blick auf die Einschaltquoten zeigt den Unterschied: Beide Filme von „Die Maiwald“ erreichten jeweils mehr als drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Bei „Einfach Elli“ schalteten teils über vier Millionen ein.
Die Österreicherin Doris Schretzmayer hatte ihren Durchbruch als Schauspielerin 1996 mit dem Kinodebüt in dem Film „Tempo“. Zu ihren bekanntesten Rollen zählt etwa die der TV-Redakteurin Marlene Weizenhuber in der Tragikomödie „Die Migrantigen“. Zudem war sie auch in ARD- und ZDF-Produktionen wie dem Dortmunder „Tatort“ oder „Soko Donau“ zu sehen.