Drei Insolvenzen in drei Jahren

Traditions-Wurst-Firma muss endgültig schließen


26.08.2026 – 19:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Mitarbeiterinnen befüllen Dosen mit Halberstädter Würstchen (Archivbild): Die Halberstädter Konserven GmbH schließt endgültig und entlässt ihre verbliebenen Mitarbeiter. (Quelle: IMAGO / Michael Westermann)

Drei Insolvenzen innerhalb von drei Jahren: Nach wiederholten Kämpfen muss ein bekanntes deutsches Fleisch- und Wurstwaren-Unternehmen nun endgültig den Betrieb einstellen.

Halberstädter Konserven GmbH (Halko) schließt endgültig. Die Wurst-Firma aus dem Harz in Sachsen-Anhalt erlitt in den letzten drei Jahren bereits drei Insolvenzen, die letzte erst im Juni 2026. Nun wird der Betrieb endgültig eingestellt und alle Mitarbeiter entlassen.

Am Dienstag gab Karina Schwarz, die zuständige Insolvenzverwalterin, in der „Volksstimme“ das endgültige Ende für Halko bekannt. Nach einem schwachen Frühjahr hatte Halko im Juni im Zuge der dritten Insolvenz die Fleischwaren-Produktion bereits eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Informationen der „Bild“-Zeitung noch 152 Menschen in der Firma beschäftigt. Wie viele von ihnen noch bei Halko arbeiten und von der endgültigen Kündigung betroffen sind, ist nicht klar.

Aus für jahrhundertealte Würstchen-Fabrik aus dem Harz

Am Dienstag gab Karina Schwarz, die zuständige Insolvenzverwalterin, in der „Volksstimme“ das endgültige Ende für Halko bekannt. Nach einem schwachen Frühjahr hatte Halko im Juni im Zuge der dritten Insolvenz die Fleischwaren-Produktion bereits eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Informationen der „Bild“-Zeitung noch 152 Menschen in der Firma beschäftigt. Wie viele von ihnen noch bei Halko arbeiten und von der endgültigen Kündigung betroffen sind, ist nicht klar.

Mitarbeiterin mit Konserven Halberstädter Würstchen (Archivbild, 1996): Über 140 Jahre lang wurden in Halberstadt Würstchen und Konserven produziert. (Quelle: IMAGO / Michael Westermann)

Zu den Gründen für die schlecht laufenden Geschäfte der Wurst-Firma äußerten sich bislang weder das Unternehmen noch die Insolvenzverwalterin. Zuvor war auf gestiegene Energiekosten verwiesen worden.

Das Unternehmen aus Halberstadt war vor allem für seine Würstchen Wiener Art aus dem Glas oder aus der Dose bekannt. Zum Sortiment zählten außerdem auch Fleisch- und Wurstkonserven, frische Fleisch- und Wurstprodukte sowie Suppen und verschiedene Fertiggerichte.

Die Geschichte des in Sachsen-Anhalt ansässigen Traditionsunternehmens reicht mehr als 140 Jahre zurück. Während der DDR-Zeit gehörte das Unternehmen zum Volkseigentum, bevor es 1992 von der Unternehmerfamilie Nitsch übernommen wurde.

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