Ab Montag wird Cannabis zwar legal, doch Kiffer müssen weiterhin aufpassen. In Dresden gleicht das Netz der Verbotszonen einem Flickenteppich.
Das Wichtigste im Überblick
Ab dem 1. April ist es Erwachsenen erlaubt, Cannabis zu Hause anzubauen. Auch der Konsum in der Öffentlichkeit wird legalisiert – jedoch mit Einschränkungen: Im Dresdner Kerngebiet bleibt der Konsum in vielen Bereichen untersagt.
Denn in „unmittelbarer Nähe“ unter 18-Jähriger darf nicht gekifft werden. Zudem ist der Konsum auf Spielplätzen, in Schulen, Kitas und Jugendzentren sowie in deren direkter Umgebung (im Umkreis von 100 Metern) verboten. In Fußgängerzonen besteht das Verbot zwischen 7 und 20 Uhr.
Dadurch fallen in Dresden schon viele Flächen weg, auf denen sich Konsumenten sorgenfrei einen Joint anzünden könnten. Die Seite „Kowelenz Social“ hat eine „Bubatzkarte“ entwickelt, auf der alle Verbotszonen eingezeichnet sind.
In der Altstadt in Dresden darf fast überall gekifft werden
Theoretisch darf in fast der gesamten Inneren Altstadt Cannabis geraucht werden – außer in den Fußgängerzonen. Auch im Zwingergarten ist der Konsum an den meisten Orten gestattet.
Kaum Verbotszonen im Großen Garten
Rund um den Großen Garten gibt es nur wenige Einschränkungen, sodass dort fast überall gekifft werden kann.
In der Neustadt gibt es legale Korridore
In der Neustadt überwiegen hingegen die Verbotszonen für den Cannabiskonsum. Am Assi-Eck oder im Alaunpark, wo es bereits vor der Legalisierung oft nach Cannabis roch, bleibt der Konsum verboten.
Elbufer: Verbotszonen am Citybeach und am Blauen Wunder
Am Elbufer müssen sich Konsumenten weniger Sorgen machen. Verboten ist der Konsum nur um den Ruderverein in Cotta, bestimmte Bereiche des Citybeach, Teile des Terrassenufers und am Käthe-Kollwitz-Ufer sowie gegenüber rund um die Schule am Rosengarten. Auch rund ums Blaue Wunder darf in der Öffentlichkeit nicht gekifft werden.
Verbotszonen rund um Technische Universität
Auch das Anzünden eines Joints nach der Vorlesung kann ab nach dem 1. April teuer werden. So liegt beispielsweise der Recknagelbau der Technischen Universität Dresden mitten in einer Verbotszone.
Welche Bereiche in Dresden ansonsten erlaubt bzw. verboten sind, können Sie in der „Bubatzkarte“ nachschauen.
