Während des Turniers

WM-Kommentator fliegt einmal um die Welt


15.07.2026 – 13:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Wolff Fuss: Er hat sich mittlerweile als Stimme des Fußballs etabliert. (Quelle: IMAGO/Marco Bader)

Das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko neigt sich dem Ende entgegen. Zeit, um zurückzublicken – auch auf zurückgelegte Kilometer.

Wolff-Christoph Fuss ist als Fußball-Kommentator derzeit omnipräsent. Mit dem Finalspiel, das er am Sonntagabend für MagentaTV kommentieren wird, hat er dann 16 Spiele bei der WM begleitet. Bei den großen Distanzen, die das Großevent mit sich bringt, geht das nicht ohne jede Menge Flugkilometer.

„Inklusive der Anreise zum Testspiel zwischen Deutschland und den USA in Chicago werden es insgesamt rund 50.000 Kilometer sein. Reiselogistisch war es eine absolute Herausforderung. Jeder Flug dauert mindestens drei Stunden, dazu die Transfers jeweils, das ist schon intensiv“, sagt Fuss der „Sport Bild“.

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Damit ist er innerhalb von sieben Wochen mehr als einmal um die Welt geflogen, was circa 40.000 Kilometer sind. „Von den Distanzen ist diese WM eine neue Dimension“, urteilt Fuss deshalb. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Orte sagt Fuss: „Drei Tage im selben Hotelbett waren Luxus.“

Einmal musste Fuss aus Mittelamerika auch nach Deutschland zurückfliegen – aus einem guten Grund. „Meine Tochter hatte ihren achten Geburtstag. Normalerweise hätte es nicht funktioniert, aber da Deutschland so früh ausgeschieden war, bot sich plötzlich ein Zeitfenster“, so der Kommentator, der deshalb in einem Spiel hoffen musste: „Damit ich den Flug bekomme, durfte England gegen Kongo nicht in die Verlängerung gehen. Das klappte, und so ging es nach München, wo ich dann alle überraschte.“ England gewann das Spiel im Sechzehntelfinale spät mit 2:1.

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