Nagelmanns WM-Kader

Ein Name löst besonders viel Ärger aus


Aktualisiert am 28.05.2026 – 18:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Leon Goretzka, Nick Woltemade, Joshua Kimmich und Leroy Sané: Die Deutschen sehen einige Kader-Entscheidungen für die WM kritisch. (Quelle: Jan Woitas/dpa)

Knapp zwei Wochen vor dem WM-Start hadern viele Deutsche immer noch mit der Kadernominierung von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Vor allem drei Spieler hätten sie lieber zu Hause gelassen.

Leroy Sané, Manuel Neuer und Antonio Rüdiger: Vor allem an diesen drei Routiniers scheiden sich die Geister der deutschen Fußballfans. Das ist das Ergebnis einer exklusiven Civey-Umfrage im Auftrag von t-online kurz vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika.

(Quelle: Civey/t-online)

Fast die Hälfte der Befragten, nämlich 43 Prozent, hätte den Ex-Bayern-Star und jetzigen Galatasaray-Profi Sané lieber in den Urlaub als zur WM geschickt. Sané ist in der Nationalmannschaft seit Jahren hochumstritten und polarisiert Fußballdeutschland vor allem durch seine Körpersprache auf dem Platz. Auf die spontane Rückkehr von Torwart Manuel Neuer und die damit einhergehende Degradierung von Oliver Baumann hätten 39 Prozent lieber verzichtet. Neuer ist mittlerweile 40 Jahre alt und verletzungsanfällig. 36 Prozent der Befragten zweifeln daran, dass sich Real-Innenverteidiger Antonio Rüdiger sein WM-Ticket verdient hat. Rüdiger war zuletzt eher mit Schlagzeilen abseits des Platzes als durch gute Leistungen aufgefallen.

Stattdessen: Ginter, El Mala und Mittelstädt

(Quelle: Civey/t-online)

Statt Sané hätten 26 Prozent der Befragten lieber den Kölner Senkrechtstarter Saïd El Mala
über den großen Teich geschickt. Noch klarer fällt die Umfrage von Matthias Ginter aus: Der Freiburger hat sowohl in der Bundesliga als auch in der Europa League die Saison seines Lebens gespielt, wurde aber in der gesamten Amtszeit von Nagelsmann nicht ein einziges Mal nominiert. Er hätte im Kader die Rolle des umstrittenen Rüdiger als Backup hinter den gesetzten Innenverteidigern Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck einnehmen können. 33 Prozent der Befragten hätten ihm an Nagelsmanns Stelle das Vertrauen geschenkt.

Etwas überraschend: Immerhin 24 Prozent der Fußballfans hätten auch den Stuttgarter Maximilian Mittelstädt nominiert. Mittelstädt hatte das Rennen um einen Kaderplatz als Linksverteidiger gegen den Leipziger David Raum und den Frankfurter Nathaniel Brown verloren.

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