Im Alter von nur 26 Jahren
Ärger mit Trainer: WM-Fahrer tritt aus Nationalelf zurück
10.09.2026 – 16:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Stürmer Noah Okafor durfte für die Schweiz zur WM fahren. Doch die wurde zur „schwierigsten Zeit meiner Karriere“. Deshalb zieht er jetzt Konsequenzen.
Noah Okafor ist aus der Schweizer Nationalmannschaft zurückgetreten. Am Donnerstag verkündete der erst 26-Jährige seinen Entschluss auf seinem Instagram-Profil. Der Flügelspieler von Leeds United begründet den Schritt nicht mit fehlender Spielzeit, sondern mit gebrochenem Vertrauen und nicht eingehaltenen Zusagen durch Nationaltrainer Murat Yakin – insbesondere während der WM.
In seinem Statement schreibt Okafor, er sei, nach einer Aussprache mit Yakin und einer starken Saison bei Leeds, mit einem guten Gefühl und voller Motivation zur WM angereist. Was er dort dann jedoch erlebt habe, habe ihn umso mehr enttäuscht. Der Schweizer weist dabei mehrfach darauf hin, dass sein Rückritt nichts mit seinen Einsatzzeiten zur Weltmeisterschaft zu tun habe – insgesamt kam er auf 19 Minuten Spielzeit im Turnier. Seine Enttäuschung läge in der Art und Weise, wie mit ihm umgegangen sei. „Für mich war das die schwierigste Zeit meiner bisherigen Karriere“, berichtet er auf Instagram.
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Vielleicht doch nur Abschied auf Zeit
„Es sind Dinge passiert, die mich tief getroffen habe. Vertrauen ist verletzt worden. Zusagen wurden nicht eingehalten“, schrieb Okafor weiter. Besonders bei dem Spiel gegen Algerien, der einzigen Partie, bei dem er eingesetzt wurde, habe man auf kleine Fehler auf eine Art und Weise reagiert, die ihn tief getroffen habe.
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„In den Wochen danach habe ich viel nachgedacht und für mich entschieden, dass ich unter dem aktuellen Trainer nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen möchte.“ Dennoch würdigte der Stürmer die Arbeit von Trainer Murat Yakin und weist darauf hin, dass er einen tollen Job mache und mit der Schweiz historisches erreicht habe. Er fordert allerdings gegenseitigen Respekt und Vertrauen, „aber diese Grundlage sehe ich für die kommenden Jahre nicht“, führt er weiter aus.
In seinem Statement spricht er allerdings davon „bis auf Weiteres“ aus der Schweizer Nationalmannschaft zurückzutreten. Ob es sich bei seinem Rücktritt also um eine endgültige Entscheidung handelt, bleibt offen.
