Evakuierung am Flughafen

„Allahu Akbar“: Alarm in Boeing


Aktualisiert am 12.05.2026 – 12:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Boeing der Fluggesellschaft KLM (Symbolbild): Der Name eines WLAN-Hotspots löste einen Großeinsatz aus. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)

Ein Flugpassagier will sich ins WLAN einloggen. Was er dann sieht, löst einen großen Einsatz von Polizei und Flughafenpersonal aus.

Der Name eines WLAN-Netzwerks hat an Bord einer Boeing am Flughafen von Malaga in Spanien zu einem Großeinsatz geführt. Wie der niederländische „Telegraaf“ berichtete, bemerkte ein Fluggast einen frei verfügbaren Hotspot mit dem Namen „Allahu Akbar (Bombe an Bord)“.

Die Boeing sollte am Samstagabend abheben und war bereits in Richtung Startbahn gefahren. Nachdem der Passagier das Kabinenpersonal über den bedrohlichen WLAN-Namen informiert hatte, schlug die Besatzung sofort Alarm und der Flieger wurde zurück zum Flughafengebäude gelotst.

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Flieger wird evakuiert

Alle Passagiere wurden evakuiert und in einen separaten Raum am Flughafen gebracht, wie der „Telegraaf“ weiter berichtete. Spürhunde hätten den Flieger durchsucht, auch das gesamte Gepäck sei auf auffällige Gegenstände untersucht worden. Letztlich stellte sich die Situation als Fehlalarm heraus, der für den Hotspot-Namen Verantwortliche konnte nicht ermittelt werden.

Die niederländische Fluggesellschaft KLM sagte dem „Telegraaf“: „Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzung hat oberste Priorität, daher wurde das Flugzeug überprüft. Der Vorfall stellte sich als Fehlalarm heraus. Die Maschine startete schließlich mit vierstündiger Verspätung nach Schiphol und landete dort gegen 3 Uhr morgens.“

Daten des Portals Flightradar24 stützen diese Aussage: Demnach kam die Boeing mit mehr als dreistündiger Verspätung in Amsterdam an.

Ein privater Hotspot auf einem Smartphone funktioniert wie ein kleiner WLAN-Router. Er gibt das mobile Internet an andere Geräte wie Laptops oder Tablets weiter. Damit andere Nutzer den Hotspot finden können, muss der Smartphone-Besitzer ihm einen Namen geben, der frei wählbar ist.

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