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You are at:Home»Finanzen»Wladimir Putin braucht die Mittelschicht – das kostet
Finanzen

Wladimir Putin braucht die Mittelschicht – das kostet

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Mai 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Wladimir Putin braucht die Mittelschicht – das kostet
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Russlands Krieg gegen die Ukraine läuft seit über zwei Jahren. Er kostet Leben und viel Geld und wird für Putin noch teurer werden. Nur so sichert er sich wichtige Unterstützung.

Als Russland im Februar 2022 die Ukraine angriff, rechnete Präsident Wladimir Putin mit einem schnellen Sieg. Nur wenige Tage bis Wochen hatte der Kreml einkalkuliert, dann waren bereits Siegesfeiern eingeplant. Doch die Ukraine erweist sich bis heute als überraschend standfest, ihr Widerstand ist ungebrochen.

Dass sich der Krieg so in die Länge zieht, ist für Putin aus mehreren Gründen problematisch: In erster Linie kostet er viele Tausende Menschenleben und Unsummen an Geld. Um dennoch die Unterstützung der Bevölkerung nicht zu verlieren, greift der Kreml-Chef aber noch tiefer in die Staatskasse, macht Steuergeschenke, entlohnt die Soldaten mit hohen Gehältern und entschädigt die Soldatenfamilien, wenn Angehörige im Kampf gefallen sind oder verwundet wurden. Wie lange die Finanzierung aus dem bereits zur Hälfte aufgebrauchten Wohlstandsfonds noch funktionieren kann, ist ungewiss, doch aktuell sichert sie Putin neben der Kriegsfinanzierung noch eine Art Geheimwaffe: die Unterstützung der heimischen Mittelschicht.

Russischer Wirtschaft geht es besser als erwartet

Tatsächlich sehen die Wirtschaftsdaten Russlands auf den ersten Blick besser aus, als viele westliche Politiker es zunächst erwartet hatten. So stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 3,6 Prozent an – und das trotz der westlichen Sanktionen und des Gaslieferstopps.

„Es gab die falsche Annahme, dass die Sanktionen kurzfristig wirken können. Dabei haben die Politiker die Anpassungsfähigkeit und die jahrelange Vorbereitung Russlands unterschätzt“, sagt Simon Gerards Iglesias, Ökonom am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, im Interview mit t-online. Gemeinsam mit Institutsleiter Michael Hüther und Kollegin Melinda Fremerey hat er ein Buch über Auswirkungen des Sanktionsregimes und die russische Wirtschaftsordnung geschrieben. Das ganze Gespräch lesen Sie hier.

Das Problem der westlichen Sanktionen liege vor allem darin, dass nicht alle Länder im gleichen Maße mitmachen würden und zudem die Regelungen oft löchrig seien. Auf langfristige Sicht halten die Experten die Maßnahmen dennoch für wirksam, da Russland nach und nach wichtige Ersatzteile, aber auch Konsumgüter und vor allem Abnehmer für seine Energieträger ausgehen. Denn bis 2022 war der Handel mit Rohstoffen der wichtigste Einkommenszweig für die russische Staatskasse, machte zeitweise über 50 Prozent des Haushalts aus. Diese Zeiten sind vorbei: Viele Länder haben sich von Russland als Lieferanten abgewendet und die Preise am Weltmarkt haben sich wieder gefangen, sodass Russland seine Energieträger derzeit deutlich günstiger und an einen kleineren Interessenkreis abgeben muss.

Dass die russische Wirtschaft sich derzeit als verhältnismäßig resilient präsentiert, liegt vor allem auch an der Rüstungsindustrie. Immerhin arbeiten im Verteidigungssektor landesweit 3,5 Millionen Menschen. Das russische Zentrum für makroökonomische Analysen und kurzfristige Prognosen (CAMAC) führt etwa 60-65 Prozent des Anstiegs der Industrieproduktion in den letzten zwei Jahren auf den Ukraine-Krieg zurück.

Fokus auf Waffen ist nicht nachhaltig

Die Kriegswirtschaft treibt derzeit das Wachstum an, doch mittelfristig wird das nicht ausreichen, um die Wirtschaft zu stabilisieren. „Die Produktion im militärisch-industriellen Komplex wirft, um es ganz offen zu sagen, Geld aus der Wirtschaft heraus“, so die Wirtschaftswissenschaftlerin Alexandra Suslina zur Nachrichtenagentur Reuters. „Konventionelle Panzer und Bomben sind etwas, das man einmal benutzt und das der Wirtschaft nichts zurückgibt.“

Im Klartext: Die Produktion von Waffen schafft derzeit Arbeitsplätze und die Rüstungskonzerne erhalten umfangreiche staatliche Aufträge. Doch einmal auf dem Schlachtfeld verwendet, haben die Waffen keinen weiteren wirtschaftlichen Nutzen und die Investitionen in Fabriken sind mit Kriegsende ebenfalls zu entscheidenden Teilen obsolet.

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