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Wildunfälle – Ausweichen ist bei Glatteis lebensgefährlich

wochentlich.deBy wochentlich.de23 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Wildunfälle – Ausweichen ist bei Glatteis lebensgefährlich
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Fatale Kombination im Winter

Warum dieser Reflex jetzt tödlich endet


Aktualisiert am 23.01.2026 – 10:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Gefährliche Kombination: Frost und Glätte verlängern den Bremsweg deutlich. Taucht dann plötzlich auch noch Wild am Waldrand auf, zählt jede Sekunde. (Quelle: IMAGO/Dominika Zarzycka)

Frost und Glatteis gefährden Autofahrer. Doch die größte Gefahr droht am Waldrand: Die Polizei meldet eine Serie schwerer Wildunfälle. Wer jetzt richtig reagiert, kann die Gefahr bannen.

Der Winter hat Deutschland fest im Griff, die Gefahr auf den Landstraßen wächst. Was viele Autofahrer nicht bedenken: Gerade jetzt kommt es zu etlichen Kollisionen mit Wildtieren. Fluchtinstinkt und glatter Asphalt bilden eine tückische Falle. Und genau davor warnt jetzt die Polizei.

„Kreuzen Wildtiere die Fahrbahn, kann dies vor allem in Verbindung mit möglicher Straßenglätte im Winter ein besonderes Risiko mit sich bringen“, mahnt die Polizei.

Das Problem: Rehe reagieren anders als Menschen. Wagenlichter lassen sie oft wie angewurzelt erstarren. „Wenn Sie ein Wildtier sehen, reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und blenden Sie das Fernlicht ab, denn die Tiere bleiben oft vor Schreck im Lichtkegel stehen“, raten die Beamten.

Video | Wetterdienst warnt vor Glätte: Schnee und Frost bleiben

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Quelle: dpa

Taucht ein Tier plötzlich auf, zählt jede Sekunde. Experten raten dazu, möglichst einen kühlen Kopf zu bewahren: Bremsen und Hupen sind Pflicht. Doch vor einem Fehler warnen die Polizisten eindringlich: „Weichen Sie nicht aus, denn dies kann mitunter schwerere Folgen nach sich ziehen.“ Ein hastiger Schlenker führt auf glatter Straße schnell in den Gegenverkehr oder gegen den nächsten Baum. Der Aufprall auf das Tier ist das geringere Übel.

Die Polizei mahnt: Unbedingt langsamer fahren als gewohnt. Besonders in Wäldern und auf Strecken mit Warnschildern sollten Fahrer den Fuß vom Gas nehmen. Wer bremsbereit bleibt, gewinnt die entscheidenden Meter. Diese Spanne entscheidet oft über Blechschaden oder Totalschaden.

Sicherheit im Winter beginnt vor der Fahrt. Wer bei Eis und Schnee fährt, braucht mehr als nur die gesetzlich vorgeschriebenen Reifen mit Alpine-Symbol. Kluge Fahrer rüsten jetzt auf. Ein Eiskratzer und ein Handbesen schaffen freie Sicht, während ein Frostschutz-Konzentrat das Einfrieren der Scheibenwaschanlage verhindert.

Für den Notfall helfen Starthilfekabel und Taschenlampe gegen schwache Batterien und frühe Dunkelheit. Wer im Stau ausharrt, sollte warme Decken und Handschuhe griffbereit haben – die Heizung versagt oft schneller als gedacht. Ein letzter Kniff rettet vor dem Aussperren: Der Türschlossenteiser nützt nur, wenn er sich in der Jackentasche befindet. Denn im Handschuhfach bleibt er bei Frost unerreichbar.

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