Wieso er es bereut
Dieses skurrile Tattoo ziert Leroy Sané
Aktualisiert am 18.11.2025 – 11:09 UhrLesedauer: 2 Min.
„Auch einer schöner Rücken kann entzücken“, dachte sich wohl Leroy Sané und ließ sich dort ein riesiges Tattoo stechen. Was zu sehen ist und warum er das heute anders machen würde.
In jungen Jahren begehen nicht nur Fußballprofis die eine oder andere Sünde. Mal eine größere, mal eine kleinere. Auf DFB-Star Leroy Sané trifft Erstes zu. Denn: Mit 21 tat er etwas, das er heute bereut. Er ließ sich ein riesiges Tattoo stechen. Über seinen gesamten Rücken. Zu sehen ist: er selbst in Jubelpose.
Eine Aktion, die er im Nachhinein nicht noch einmal machen würde, wie er einmal im Interview mit dem „Spiegel“ erzählte: „Wie gesagt, ich war jung. Heute würde ich mich anders entscheiden. Ich war jemand, der vor allem in jungen Jahren erst einmal gegen die Wand laufen musste, auch wenn es wehtat, um daraus zu lernen.“
Die Körperbemalung entstand 2017, als Sané noch für Manchester City auflief. Seinen Torjubel im Champions-League-Achtelfinalspiel gegen AS Monaco in der Saison 2016/17, das die „Citizens“ mit 5:3 gewannen, wählte er als Motiv für sein Rückenkunstwerk aus. Es war sein erster Treffer in der Königsklasse für die Engländer. Bitter: Das Rückspiel verlor Sané mit seinem Team mit 1:3 im Fürstentum und schied aus.
Auf einer ersten Version zierte das Trikot dabei das Wappen von Manchester City. Kurze Zeit später war es von einem dunklen Brustring übermalt. War ihm etwa eingefallen, dass er womöglich nicht sein ganzes Fußballerleben bei Manchester verbringen würde? Man kann es als weise Voraussicht bezeichnen. Von 2020 bis 2025 kickte der Offensivmann beim FC Bayern ehe er im Sommer zu Galatasaray in die türkische Süp Lig wechselte.
Insgesamt vier Tage benötigte der Tätowierer, um das Werk fertigzustellen. Neben einer großen Uhr mit römischen Ziffern auf dem linken Schulterblatt ist außerdem die Zahlenfolge 44866 Bestandteil des Tattoos. Das ist die Postleitzahl von Bochum-Wattenscheid, dem Ort, in dem der Nationalspieler aufwuchs. Zudem sind am unteren Rücken die Umrisse der Heimatländer seiner Eltern zu sehen: Senegal und Deutschland. Dazwischen ist ein Himmelstor aufgemalt, das seinen Glauben symbolisieren soll.
Ein Gemälde, das ihn immer begleiten wird, auch wenn es Sané inzwischen bereut.
