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Wie im Rausch: DHB-Team siegt und erreicht Hauptrunde

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Wie im Rausch: DHB-Team siegt und erreicht Hauptrunde
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Im zweiten Gruppenspiel bestätigt die Mannschaft von Bundestrainer Gislason den Eindruck aus dem Eröffnungsspiel und zieht in die nächste Runde ein. Schon zur Halbzeit führt das DHB-Team klar.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft im eigenen Land vorzeitig die Hauptrunde erreicht. Im zweiten Gruppenspiel gewann das DHB-Team am Sonntagabend in Berlin 34:25 (18:13) gegen Nordmazedonien und machte damit das Weiterkommen schon vor dem abschließenden Duell mit Frankreich am Dienstag perfekt.

Vor insgesamt 13.571 Zuschauern war Spielmacher Juri Knorr mit zehn Treffern bester Werfer für die DHB-Auswahl.

Zum Abschluss der Vorrunde trifft Deutschland nun auf den Rekord-Weltmeister. Ein Remis reicht zum Gruppensieg. Der Olympiasieger hatte zuvor in seinem zweiten Vorrundenspiel gepatzt und sich mit einem 26:26 gegen die Schweiz zufriedengeben müssen. Anschließend geht es für das DHB-Team, das vom Einzug ins Halbfinale träumt, in Köln weiter.

So lief das Spiel:

Ohne den gerade zum zweiten Mal Vater gewordenen Kai Häfner, für den U21-Weltmeister Nils Lichtlein in den Kader rückte, nahm das DHB-Team den Kampf ab der ersten Sekunde bravourös an. Die Abwehr mit dem Innenblock-Duo Johannes Golla und Julian Köster stand stabil und eröffnete Nordmazedonien kaum Lücken. Gleichzeitig spielte Deutschland seine Tempogegenstöße über Linksaußen Lukas Mertens erfolgreich aus und führte schnell mit 5:2.

Gislason hatte seine Mannschaft hervorragend auf die Raffinessen des Gegners eingestellt. In der Verteidigung agierte das Balkan-Team mit verschiedenen Systemen, in der Offensive setzte der Außenseiter oft auf den zusätzlichen siebten Mann. In Trainer Kiril Lazarov stand der Star des Teams an der Seitenlinie. Der frühere Handball-Profi ist der beste Werfer der WM-Geschichte und war der erste Spieler mit über 1.000 Europapokaltreffern. Die vielen technischen Fehler seiner Männer konnte aber auch er nicht verhindern.

Und obwohl Julian Köster zunächst einige aussichtsreiche Torchancen liegen ließ, spielte sich das deutsche Team mehr und mehr in einen Rausch. Zwischenzeitlich betrug die Führung beim 16:9 sieben Tore. „Wir haben ein super Tempospiel an den Tag gelegt“, lobte Kromer zur Halbzeit und äußerte mit Blick auf die Aggressivität: „Sicherlich geht noch ein bisschen mehr in der Abwehr.“

Torwart Späth glänzte mit seinen Paraden

Mit einem 3:0-Lauf startete die DHB-Auswahl nach der Pause. Torwart David Späth, der nach 22 Minuten für den glücklosen Andreas Wolff zwischen die Pfosten gerückt war, glänzte mit mehreren Paraden und heizte die ausverkaufte Mercedes-Benz Arena so richtig an. Daran änderten auch einige leichtsinnige Fehler im Angriffsspiel nichts.

Gislason reagierte mit einer Auszeit, tobte und forderte beim Stand von 22:17 mehr Disziplin. Die Ansprache des Isländers wirkte und das DHB-Team baute seine Führung wieder auf sieben Tore aus. Gislason wechselte nun munter durch und gab EM-Neuling Martin Hanne und U21-Weltmeister Justus Fischer Einsatzminuten. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. Die deutschen EM-Festwochen gehen weiter.

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