Auch im Thermomix oder einer anderen Multifunktions-Küchenmaschine können Sie Frikadellen zubereiten. Bei den Zutaten sollten Sie das Brötchen durch Haferflocken und Paniermehl ersetzen.
Ist die Fleischmasse noch zu feucht und zerfällt, können Sie nach und nach ein paar Haferflocken hinzufügen. Lassen Sie alles zwischendurch jedoch ordentlich durchrühren, damit Sie die Konsistenz überprüfen können und der Fleischteig nicht zu trocken wird.
Auch wenn Sie sich genau ans Rezept halten, kann es vorkommen, dass die Frikadellen nicht so werden wie gewünscht. Zu den klassischen Pannen gehören: Die Bällchen sind nicht richtig gewürzt, sie werden zu fest oder fallen auseinander.
Zu wenig Gewürz macht die Buletten fad, zu viel ist aber auch nichts. Am besten würzen Sie erst einmal sparsam. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, brät eine Probe-Bulette. Ist das Ergebnis nicht würzig genug, einfach noch etwas nachwürzen.
Wer am Folgetag keine Zeit hat, kocht gerne vor. Bei Frikadellen ist diese Methode jedoch recht kritisch, da rohes Fleisch verwendet wird. Sollte es nicht anders gehen, sollten Sie daher vorab das Rezept etwas ändern. So ist es wichtig, anstatt purem Rinderhack gemischtes Hack zu verwenden. Achten Sie bei der Zubereitung darauf, dass sich die Zutaten nicht zu stark erwärmen, sondern stets kühl bleiben und dass Ihre Hände wirklich sauber sind. Hygienischer ist es, alles in einem Küchengerät zuzubereiten. Anschließend sollten Sie die Fleischmasse direkt in den Kühlschrank stellen. Die Fleischbällchen bereits vorher zu formen, ist nicht zu empfehlen. Hierdurch vergrößert sich die Fläche, die mit Sauerstoff in Kontakt kommt und auf der sich dann entsprechend die Bakterien und Keime leichter vermehren können.
Besser ist es allerdings, wenn Sie die Frikadellen am Vortag zubereiten möchten, diese anschließend kurz in der Pfanne anzubraten und am Folgetag im Ofen fertig zu backen.
Wer es gerne locker mag, verarbeitet am besten nicht zu mageres Fleisch, eingeweichtes Brot und eventuell etwas Quark oder Frischkäse.
Fester werden die Klopse, wenn mehr mageres Fleisch verarbeitet wird. Auch Paniermehl statt Brötchen lässt sie kompakter werden.
Gebratene Frikadellen können Sie gut ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Länger frisch bleiben sie, wenn Sie die Klopse einfrieren. Einfach in einer Gefriertüte oder -dose in die Truhe geben.
Ganz schnell aufwärmen lassen sich Frikadellen in der Mikrowelle. Aber auch der Backofen oder eine Pfanne eignen sich. Ganz so saftig und locker wie frisch aus der Pfanne sind sie allerdings nicht mehr.
Vielleicht sind Frikadellen nach dem Grundrezept bereits der Hit für Sie. Falls nicht, gibt es unzählige Möglichkeiten, den Fleischteig abzuwandeln und so die perfekte Frikadelle zu zaubern. Verändern Sie doch mal die Zusammensetzung des Fleisches, auch Bratwurstbrät eignet sich gut zum Untermischen. Pikanter werden die Hackbällchen durch Knoblauch, Speckwürfel oder Senf. Abwechslung bringen auch Nüsse, getrocknete Tomaten oder zerbröselte Käsestückchen im Hackfleisch.
