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Western-Kult: Dieser Film lief in den 1950er-Jahren in 3D im Kino
Aktualisiert am 30.10.2026 – 06:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Schauspieler John Wayne war eng mit dem Western-Genre verknüpft. Sein Film „Man nennt mich Hondo“ sticht aus seinem Portfolio jedoch heraus.
Als Sheriff und Revolverheld machte sich Schauspieler John Wayne im Laufe seiner Karriere in unzähligen Filmen einen Namen. Wie das Filmmagazin „Cinema“ schreibt, war der Amerikaner in 171 Filmen zu sehen. Der in den 1950er-Jahren produzierte Western „Man nennt ihn Hondo“ zeigt sich jedoch als besonderes Werk, da es der einzige 3D-Film war, in dem Wayne zu sehen war.
Darum geht es in „Man nennt mich Hondo“
Kurrierreiter Hondo (John Wayne) lernt die junge Angie (Geraldine Page) und ihren Sohn Johnny (Lee Aaker) kennen, die von Ehemann und Vater im Stich gelassen wurden. Ein Apachenangriff verlangt Hondos ganze Unterstützung, um die kleine Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren. Doch auch Jonnys Einsatz imponiert dem Apachenanführer Vittorio (Michael Pate), der ihm daraufhin die Blutsbrüderschaft anbietet.
Hondo zieht weiter durch den Westen und kehrt erst nach langer Zeit auf die Ranch von Angie zurück. Dabei gerät er jedoch in einen Hinterhalt der Apachen, die einst Angie und Johnny angriffen. Als Vittorio ein Bild des Jungen in Hondos Tasche findet, will der Stammesführer den Revolverhelden ziehen lassen. Doch diese Entscheidung missfällt einigen Stammesmitgliedern gewaltig.
Wie sehenswert ist „Man nennt mich Hondo“?
Obwohl John Wayne als Western-Star ähnliche Rollen spielte, versuchte er in „Man nennt mich Hondo“ eine andere Seite einzubringen. Im Online-Filmmagazin „film-rezensionen.de“ heißt es dazu:
„[Der Film] ist ein interessanter Western, der vor allem durch seine ungewöhnlich ambivalente Hauptfigur überzeugt. John Wayne spielt Hondo als Grenzgänger zwischen verschiedenen Welten und deutet dabei bereits jene Auseinandersetzung mit seinem eigenen Leinwandmythos an, die seine späteren Rollen prägen sollte.“
Diese Darstellung ist auch der Grund, weshalb die internationale Bewertung des Filmes von den Kritikern positive 90 Prozent erhielt. Von Zuschauerseite gab es 74 Prozent Zustimmung laut dem Portal „Rotten Tomatoes“. Die internationale Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 7 von 10 möglichen Sternen.
„Man nennt mich Hondo“ lief am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 14 Uhr bei Arte. Alternativ ist der Film bei WOW im Abo kostenfrei zu streamen.
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John Waynes einziger 3D-Film
Im Gegensatz zu anderen John-Wayne-Filmen wie „Rio Grande“ oder „Der schwarze Falke“ zählt „Man nennt mich Hondo“ zu den weniger bekannten Titeln. Dabei ist der Western filmhistorisch von hoher Bedeutung, die kaum bekannt ist.
Wie die Filmseite „kino.de“ berichtet, ist der von John Farrow gedrehte Film der einzige 3D-Film, in dem John Wayne je mitspielte. Im Jahr 1954 befand sich die entsprechende Technik noch im Anfangsstadium, doch die Produktion wurde stereoskopisch im 3D-Verfahren umgesetzt. Anfang der 1950er-Jahre begann der 3D-Boom, der mit dem Horrorfilm „House of Wax“ im Jahr 1953 den Mainstream erreichte.
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