Keine Reue nach Tor gegen Dortmund

DFB-Stürmer Füllkrug kann sich Jubel „nicht verkneifen“

10.10.2026 – 10:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Ausgebreitete Arme: Niclas Füllkrug feiert seinen späten Ausgleichstreffer in Dortmund. (Quelle: IMAGO/Cweis/TEAM2sportphoto/imago)

Niclas Füllkrug gleicht für Werder Bremen beim BVB aus und feiert sein erstes Tor gegen den Ex-Klub ausgiebig. Im Anschluss begründet er seinen Jubel.

In der Nachspielzeit hat Niclas Füllkrug Werder Bremen bei Borussia Dortmund zum Auftakt in den 5. Spieltag der Bundesliga ein 2:2 gerettet – mit seinem ersten Tor überhaupt gegen seinen Ex-Klub. Den anschließenden Jubel ließ sich der 33-Jährige nicht nehmen, obwohl er dem BVB nach eigener Aussage sehr verbunden ist.

„Den Jubel konnte ich mir nicht verkneifen“, sagte Füllkrug nach Schlusspfiff beim Pay-TV-Sender Sky. „Ich mach‘ das Tor ja für uns und nicht gegen sie.“ Den BVB habe er trotzdem „sehr gern“, beteuerte der Torjäger. Er schaue „viele Spiele“ und habe sich vor dem Anpfiff auch „kurz bei der Gelben Wand bedankt“. In der Saison 2023/24 hatte Füllkrug in 43 Spielen 15 Tore für Dortmund erzielt.

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„Champions-League-Fülle“ schockt den BVB

Der BVB hatte am Freitagabend bis kurz vor Schluss auf Kurs zum fünften Sieg im fünften Ligaspiel gelegen. Ab der 80. Minute fielen noch vier Tore – das letzte davon durch Füllkrug zum späten Ausgleich.

„20.30 Uhr, Signal Iduna Park, da kommt der Champions-League-Fülle raus“, scherzte der Stürmer. „Es hat sich ein bisschen so angefühlt, eine ganz tolle Atmosphäre, ein tolles Stadion.“ Das Remis nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung der Dortmunder fühlte sich für ihn an wie ein Sieg, „wenn man so zurückkommt“, sagte Füllkrug. Es sei „die Belohnung, die man bekommt, wenn man positiv ist und diese Bereitschaft zeigt.“

Rückkehr ins DFB-Team? „Ich bettle nicht darum“

Seit Juni 2025 stand Füllkrug nicht mehr im DFB-Kader. Auch der neue Bundestrainer Jürgen Klopp berücksichtigte ihn nicht für seine ersten vier Spiele. Klopp habe erklärt, sagte Füllkrug, dass es ihm um die Zukunft gehe. Eine Rückkehr schloss er dennoch nicht aus.

„Wenn mein Land mich braucht, bin ich für mein Land da“, versicherte Füllkrug. Grinsend fügte er an: „Auch wenn ich 43 bin.“ Gleichzeitig betonte er: „Aber ich bettle nicht darum, ich fordere nichts.“

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