Schiedsrichter räumt Fehler ein

Wende um Wagner: Trainer doch gegen Bayern dabei

11.09.2026 – 14:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Vincent Wagner (M.): Er darf gegen den deutschen Rekordmeister doch auf der Bank sitzen. (Quelle: David Inderlied/dpa/dpa-bilder)

Elversberg-Trainer Vincent Wagner darf trotz seiner Gelb-Roten Karte gegen den FC Bayern auf der Bank sitzen. Die Wende ist eine Ausnahme.

Dank eines Fehlereingeständnisses von Schiedsrichter Martin Petersen hat Elversbergs Trainer Vincent Wagner den Kampf gegen seine Sperre für das Duell mit dem FC Bayern gewonnen. Das DFB-Sportgericht hob seine Sperre in einer mündlichen Verhandlung auf. Damit darf der 40-Jährige das Duell am Sonntag (ab 17.30 Uhr im Liveticker bei t-online) wie gewohnt an der Seitenlinie verfolgen.

Sportgericht-Vorsitzender Stephan Oberholz verkündete: „Der gegen Vincent Wagner ausgesprochene Feldverweis wird aufgehoben. Eine automatische Sperre entfällt.“ Dieses Urteil sei „die absolute Ausnahme“ und nur möglich, weil der Schiedsrichter einen Irrtum eingestanden habe. Wagner dankte dem Referee für dessen Ehrlichkeit. „Ich bin froh, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde“, sagte er.

Der zuvor bereits verwarnte Wagner hatte beim 4:3-Sieg der Saarländer in Mönchengladbach am vergangenen Samstag von Schiedsrichter Martin Petersen nach dem Betreten des Spielfeldes in der Halbzeitpause wegen unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte gesehen. Ein erster Einspruch des Aufsteigers gegen die daraus resultierende automatische Sperre war vom DFB abgewiesen worden.

In der mündlichen Verhandlung war Petersen per Video zugeschaltet. Er revidierte seine Entscheidung: „Im Nachgang empfand ich meine Reaktion als unangemessen. Ich würde die Entscheidung nicht noch einmal so treffen. Ich war vielleicht zu sensibel und habe die Situation falsch interpretiert“, sagte der Unparteiische.

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