Auch Knollensellerie und Porree lassen sich auf diese Art aufbewahren. Das hat den Vorteil, dass die Wurzelgemüsearten kaum Feuchtigkeit verlieren und lange haltbar sind. Kartoffeln werden nur lose übereinandergeschichtet, in einem dunklen frostfreien Kellerraum gelagert.

Zwiebeln und Knoblauch, locker in Körbe gelegt oder zu Zöpfen gebunden, bleiben ebenfalls frisch, wenn der Lagerraum luftig, kühl und trocken ist.

Bei Nudeln und Reis auf die Verpackung achten

Sowohl Reis und Nudeln als auch andere Getreideprodukte können sowohl in Plastik als auch in Karton verpackt verkauft werden. Zwar sind Papierverpackungen teilweise ökologischer als Plastikverpackungen, allerdings lassen sich die Produkte in Papier schlecht lagern.

Nudeln, Reis und Co., die in festen Kunststofftüten verpackt sind, können Sie ohne Bedenken im Keller oder Ihrer Speisekammer lagern. Wichtig dabei ist, dass die Produkte ungeöffnet und luftdicht verpackt sind. Andernfalls droht ein Schimmel- oder Schädlingsbefall.

Lebensmitteln mit einer Verpackung aus Papier oder Karton sollten Sie vor dem Einlagern anders verpacken. Das gilt auch für Mehl und Zucker. Am besten eignen sich beispielsweise saubere Einmachgläser, die Sie luftdicht verschließen können. Achten Sie beim Umfüllen darauf, dass keine Fremdstoffe mit ins Glas gelangen.

Kaputte Konserven entsorgen

Zwar halten sich Lebensmittel in Konserven etwa 18 Monate – theoretisch sogar bis zu zehn Jahren – allerdings nur, wenn sie richtig gelagert und behandelt werden.

Sobald die Dosen beschädigt sind, also eine große Druckstelle beziehungsweise Knick aufweisen, sollten Sie sie entsorgen. Die Außenhülle kann durch die Verformung beschädigt worden sein, sodass Luft eindringen kann. Auch bei Glaskonserven sollten Sie darauf achten, dass der Vakuumverschluss noch besteht. Sobald Luft hier hineindringt, können sich Pilze und Schimmel auf den Lebensmitteln bilden. Lagern Sie Konserven daher besser auf dem Boden beziehungsweise so im Regal, dass sie durch unachtsames Verhalten nicht herunterfallen und so beschädigt werden können.

Achten Sie auch darauf, dass die Konserven nur an trockenen Orten gelagert werden. Andernfalls kann sich auf den Metalldosen oder -deckeln Rost bilden. Dieser greift die Außenhülle an und kann sie beschädigen, sodass auch hier Luft in die Dose eindringen kann.

Fremdgerüche im Weinkorken

Spitzenweine erreichen oft erst nach einigen Jahren oder Jahrzehnten ihren optimalen Entwicklungszeitpunkt – vorausgesetzt, sie werden im Keller richtig gelagert. Wichtig dabei ist, dass der Lichteinfall gering ist und es zu keinen großen Temperaturschwankungen oder Erschütterungen kommt. Die optimale Lagerungstemperatur für Rotweine liegt zwischen 15 und 18 Grad Celsius, bei Weißweinen zwischen elf und 14 Grad Celsius.

Auch die Luftfeuchtigkeit ist bei der Weinlagerung zu beachten. Bei Weinflaschen mit Naturkorken sollte die Luftfeuchtigkeit über 50 Prozent liegen, da der Verschluss sonst austrocknet. Zu hohe Luftfeuchtigkeit (über 70 Prozent) wiederum kann dazu führen, dass der Korken oder das Etikett schimmeln. Die Flaschen sollten außerdem immer liegend gelagert werden, damit der Korken feucht gehalten wird.

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