1. FC Köln

„Weihnachtswunder“ für Adamyan – aber „klares Statement“ vom FC


27.12.2025 – 11:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Sargis Adamyan mit Frau Anna im Mai 2023 (Archivbild): Das Paar erwartet das zweite Kind. (Quelle: IMAGO/Herbert Bucco)

Ein Fußballer des 1. FC Köln erlebt ein echtes „Weihnachtswunder“: Sargis Adamyan und seine Frau Anna erwarten ihr zweites Kind.

Mit dieser Nachricht konnte gewiss keines der Geschenke unter dem geschmückten Baum mithalten – Sargis Adamyan und seine Frau Anna schweben auf Wolke sieben. „Ich bin schwanger“, verrät die Influencerin ihren mehr als 600.000 Followern in einem Instagram-Post von Samstagmorgen. Die frühere Kandidatin von „Germany’s Next Topmodel“ und der Stürmer des 1. FC Köln sehnen ihr zweites gemeinsames Kind herbei.

Anna Adamyan leidet unter Endometriose, trotz medizinischer Unterstützung blieb ihr Kinderwunsch lange Zeit unerfüllt. Die 29-Jährige und ihr Mann Sargis mussten zwei Fehlgeburten verkraften, bevor 2023 ihr Sohn Levi zur Welt kam. Mithilfe von künstlicher Befruchtung probierte das Model zuletzt vergeblich, erneut schwanger zu werden – nun klappte es auf natürlichem Weg.

„Ein größeres Weihnachtswunder könnten wir uns nicht vorstellen. Es ist, als würden wir gerade in einer anderen Welt leben, weil wir damit wirklich gar nicht gerechnet haben“, schreibt Anna auf Instagram. Sie selbst weiß wohl ebenfalls erst seit ein paar Tagen von der frohen Kunde, denn sie ergänzt: „Wir teilen es bewusst früh, so wie nach jeder künstlichen Befruchtung. Nur, dass es diesmal keine war.“

Auf natürliche Weise schwanger zu werden – damit hatten die Adamyans nicht gerechnet. „Das erste und bis jetzt letzte Mal war ich 2020 ohne künstliche Befruchtung schwanger. Es fühlt sich so was von richtig an, denn dieses große Wunder möchten wir nicht verstecken“, schreibt das Model und will gemeinsam mit ihrem Mann „all unsere Kraft“ in dieses „kleine, große Wunder“ stecken.

Die sportliche Situation des früheren Bundesliga-Profis gerät angesichts dieses privaten Glücks wohl zur Nebensache: Bereits zu Beginn der Saison wurde Sargis Adamyan bei den Profis des 1. FC Köln aussortiert und zur U21 der „Geißböcke“ geschickt. Ein Wechsel nach Osnabrück scheiterte aufgrund der finanziellen Vorstellungen des 32-Jährigen, der in Köln ein Millionengehalt kassiert.

Die FC-Verantwortlichen wollten Adamyan im Sommer nicht einfach ausbezahlen, wie Geschäftsführer Philipp Türoff nun noch einmal dem „Geissblog“ berichtete. „Da darf der Club auch nicht sagen, dass eine Personalie um jeden Preis gelöst werden muss“, meint der Finanzchef, denn: „Das Problem ist ja nur gelöst, wenn alle Seiten etwas von einer Einigung haben. Und da ist es auch mal wichtig, als Verein ein Zeichen in den Markt zu senden.“

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